Der neue Mercedes-Benz G 350 d

Der Einstieg in die G-Klasse ohne Kompromisse

Stuttgart.  Kraftvoll, komfortabel, souverän: Seit Juni erobern die ersten Fahrzeuge der neuen G-Klasse die Offroad-Pisten dieser Welt. Der Geländewagen überzeugt mit Leistung, Sicherheit, modernen Assistenzsystemen und herausragenden Fahreigenschaften. Nun wird das Antriebsportfolio durch eine effiziente Diesel-Variante erweitert. Der neue G 350 d (Kraftstoffverbrauch kombiniert: 9,8-9,6 l/100 km; CO2-Emissionen kombiniert: 259-252 g/km)[1] leistet so viel wie nie zuvor. Die ab Januar 2019 bestellbaren Modelle kommen im Frühjahr zu den Händlern. Damit haben Käufer in der G-Klasse Modellpalette nun die Wahl zwischen dem G 500 (Kraftstoffverbrauch kombiniert: 12,1-11,5 l/100 km, CO2-Emissionen kombiniert: 276-263 g/km), dem AMG G 63 (Kraftstoffverbrauch kombiniert: 13,1 l/100 km, CO2-Emissionen kombiniert: 299 g/km) und dem neuen G 350 d.

 

Der neue Dieselmotor OM 656 wird auch in der G-Klasse neue Maßstäbe in Sachen Performance setzen – auf und abseits der Straße. „Unser Ziel war es, die Leistung zu steigern, aber gleichzeitig den Verbrauch zu reduzieren und das Geräuschverhalten zu verbessern“, betont Ola Källenius, im Vorstand der Daimler AG verantwortlich für Konzernforschung und Mercedes-Benz Cars Entwicklung.

Zu den Merkmalen des Spitzenmotors zählen das Stufenmulden-Brennverfahren, die zweistufige Abgasturboaufladung sowie der Einsatz der variablen Ventilsteuerung CAMTRONIC. Dadurch heizt sich die Abgasanlage auf, ohne den Verbrauch in die Höhe zu treiben. Auch die weiter entwickelte NANOSLIDE® Laufbahnbeschichtung verringert die Reibungsverluste im Kolben-/Zylinderlaufbahnsystem und reduziert den Kraftstoffverbrauch.

 

Kraftvoll und souverän wie nie zuvor

Der neue Reihen-Sechszylinder-Diesel macht die Ikone zum bislang effizientesten „G“. Er leistet 210 kW (286 PS) und ist mit einem maximalen Drehmoment von 600 Newtonmetern bei 1200 bis 3200 /min so stark wie nie zuvor.

Der neue Sechszylinder-Dieselmotor ist auf die Erfüllung der zukünftigen Emissionsgesetzgebung (RDE – Real Driving Emissions) ausgelegt. Alle für die effiziente Emissionsminderung relevanten Komponenten sind direkt am Motor verbaut. Dies trägt zu einer schnelleren Funktionsfähigkeit des Katalysators und des Dieselpartikelfilters bei. Dank des integrierten Technologieansatzes aus neuem Stufenmulden-Brennverfahren, dynamischer Mehrwege-Abgasrückführung und motornaher Abgasnachbehandlung sind weiter reduzierte Verbräuche bei niedrigen Emissionen möglich. Durch die motornahe isolierte Anordnung hat die Abgasnachbehandlung einen geringen Wärmeverlust und günstigste Arbeitsbedingungen.

Der effizienteste G aller Zeiten

Dank einer weiter ausgebauten Abgas-Nachbehandlung bleibt der kraftvolle Sechszylinder aus der modernen Motorenfamilie OM 656 selbst bei anspruchsvollen Fahrsituationen und Umweltbedingungen unter allen Emissionsvorgaben der aktuellen Norm Euro 6d-TEMP. Erreicht wird dies auch über einen zusätzlichen Selective-Catalytic-Reduction-Katalysator (SCR) mit Ammoniak-Sperr-Kat (ASC) im Abgasstrang des G. Der SCR-Katalysator (Selective Catalytic Reduction) reduziert die Stickstoffoxide (NOx) im Abgas. Dafür wird dem System AdBlue®, eine wässrige Harnstofflösung, zugeführt. Sie wandelt die Stickoxide im Abgas chemisch um. Dadurch wird Ammoniak freigesetzt, das im nachgeschalteten SCR-Katalysator bis zu 80 Prozent der Stickoxide zu unschädlichem Stickstoff und Wasser reduziert. Die Nachfüll-Öffnung für das AdBlue® ist in die außen liegende Tankmulde des Fahrzeugs integriert, was eine unkomplizierte Zapfsäulenbetankung ermöglicht.

Im Fahrprogramm ECO hilft die Segelfunktion zusätzlich Kraftstoff einzusparen. Nimmt der Fahrer den Fuß vom Fahrpedal, öffnet die Kupplung des Getriebes. Somit wird die Motordrehzahl auf Leerlaufniveau abgesenkt und der Fahrwiderstand um die Kompressions- und Reibungskräfte des Motors im Schubbetrieb reduziert. Die G-Klasse „segelt“ und nutzt für eine gewisse Strecke die eigene momentane Bewegungsenergie zur Fortbewegung. Dabei rollt die G-Klasse messbar weiter als im Schubbetrieb. Das Resultat ist eine weitere Verbrauchseinsparung. Sobald der Fahrer das Fahr- oder Bremspedal betätigt, wird der Kraftschluss wieder hergestellt.

Die wichtigsten Daten des G 350 d im Überblick:

G 350 d
Hubraum 2925 cm3
Bohrung x Hub 82,0 x 92,3 mm
Verdichtung 15,5 ε
Motor und Leistung OM 656, 210 kW (286 PS) bei 3400-4600/min
Max. Drehmoment 600 Nm bei 1200-3200/min
Kraftstoffverbrauch NEFZ gesamt  9,8-9,6 l/100 km
CO2-Emission  259-252 g/km
Beschleunigung 0-100 km/h 7,4
Höchstgeschwindigkeit 199 km/h

(Auch beim) Komfort in neuen Höhen

Die G-Klasse erweist sich auch dank des neuen, leise-harmonischen Dieselmotors als äußerst komfortabel, selbst für die Langstrecke. Die Abgasanlage und der auch in höheren Drehzahlen elastische Motor machen sich im Fahrbetrieb durch deutlich weniger Geräusche und Vibrationen im Innenraum positiv bemerkbar. Für ein geringeres Antriebsgeräusch sind die Motorlager des Dieselmotors erstmals schaltbar. Ab unter 5 km/h werden sie auf eine weiche Kennung geschaltet, um die Übertragung von Drehschwingungen bei niedrigen Motordrehzahlen auf den Leiterrahmen bestmöglich abzudämpfen. Bei höheren Motordrehzahlen werden die beiden Motorlager automatisch härter geschaltet, was sich positiv auf den Schwingungskomfort und die Fahrdynamik auswirkt.

9G-TRONIC an Bord

Für die Kraftübertragung wurde das Wandler-Automatikgetriebe 9G-TRONIC speziell auf die Anforderungen der Offroad-Ikone abgestimmt. Durch die eigenständige Software-Applikation konnten die Entwickler die Schalt- und Reaktionszeiten des 9-Gang-Getriebes verkürzen und die G-Klasse noch lebhafter werden lassen. Die große Spreizung des Getriebes macht das Fahren gerade bei niedriger Drehzahl nicht nur komfortabler und leiser, sondern trägt gleichzeitig zur Senkung des Kraftstoffverbrauchs bei. Gerade im ersten Gang hängt der Offroader spürbar besser am Gas, was Kunden vor allem beim Anfahren etwa an einer Ampel zu schätzen wissen werden. Auch beim kurzen Beschleunigen in Teillast ist der „G“ jetzt deutlich agiler.

Direkt an das 9G-TRONIC angeflanscht ist das neue Verteilergetriebe. Es ist so ausgelegt, dass das Antriebsmoment zu 40 Prozent auf die Vorderachse und zu 60 Prozent auf die Hinterachse gelangt. Diese Auslegung verbessert vor allem das Fahrverhalten auf der Straße. Dabei sorgt der permanente Allradantrieb stets für maximale Traktion. Aber der „G“ wäre kein „ G“, wenn er nicht im Gelände noch eins drauf packen würde. Durch die Geländeuntersetzung werden die Drehmomente an den Antriebsrädern deutlich erhöht und beispielsweise sehr schweres Gelände befahrbar.

Persönliche Bestleistung in Sachen Ausstattung

Bereits ab Werk verfügt der G 350 d über eine noch umfassendere Serienausstattung als das Vorgängermodell. Dazu zählen unter anderem das hochwertige Interieur mit Ledersitzen, Leder Artico bezogener Instrumententafel und offenporigem Holz. Darüber hinaus ergeben sich neue Optionen, um den G 350 d ganz nach dem eigenen individuellen Geschmack zu gestalten. Neben diversen Sonderausstattungen bietet Mercedes-Benz bereits ab Werk Umfänge aus der sehr beliebten designo manufaktur an. Erstmals ist für den G 350 d das Exklusiv Interieur Plus mit Rautensteppung optional erhältlich.

Damit fügt sich der G 350 d nahtlos in die G-Klasse ein, die wie kaum ein anderes Fahrzeug aus dem Hause Mercedes-Benz für Handarbeit und Individualisierbarkeit steht. Tatsächlich erfolgt die Montage der G-Klasse nahezu ausschließlich in Handarbeit, wodurch sich eine Gesamtproduktionszeit von mind. 100 Stunden ergibt. Dies unterstreicht die Einzigartigkeit und Hochwertigkeit jeder G-Klasse.

Das serienmäßige DYNAMIC SELECT ist jetzt mit bis zu fünf Fahrprogrammen für die G-Klasse verfügbar. Damit lässt sich die Fahrzeugcharakteristik auf Knopfdruck und in Sekundenschnelle verstellen, denn das System ändert auf Wunsch des Fahrers etwa die Eigenschaften von Motor, Getriebe, Fahrwerk und Lenkung. Darüber hinaus bietet die G-Klasse zahlreiche neue Fahrerassistenzsysteme. Der Aktive Brems-Assistent beispielsweise kann drohenden Kollisionen entgegenwirken oder die Unfallfolgen mildern sowie den Fahrer bei Notbremsungen unterstützen. Notfalls kann er autonom bremsen, wenn der Fahrer keine Aktivitäten zeigt, um erkannte Gefahrensituation möglicherweise zu entschärfen.

Offroad noch besser, onroad dynamischer denn je

Extra für die G-Klasse ist die neue Vorderachskonstruktion so robust ausgelegt, dass die Offroad-Performance und -Fähigkeiten des Vorgängers beibehalten und sogar teilweise übertroffen werden. So sind die Komponenten der Doppelquerlenker-Vorderachse ohne Fahrschemel direkt am Leiterrahmen befestigt. Die Anbindungspunkte am Rahmen des unteren Querlenkers in Z-Richtung sind so weit wie möglich oben positioniert. Diese Anordnung garantiert gute Fahrbarkeit jenseits des Asphalts.

Hinten wird im Unterschied zum Vorgänger die neue Starrachse mit vier Längslenkern auf jeder Seite und einem Panhardstab geführt. Das macht normale Straßenfahrten noch komfortabler. Im Gelände sorgen die 82/142 Millimeter Ein/Ausfederweg hinten und die Bodenfreiheit von 241 Millimetern zum Hinterachsgetriebe für Sicherheit auch in Extremsituationen.

Dank des neuen Vorderachskonzepts steigert sich gleichzeitig die Onroad-Performance der G-Klasse. Der „G“ fährt sich auf der Straße so agil wie komfortabel und gibt dem Fahrer ein besseres Lenkgefühl. Der Geländewagen bleibt stabiler in der Spur, abseits befestigter Wege ist er leichtfüßig und unangestrengt unterwegs.

Stronger than time

Die G-Klasse ist das Top-Modell unter den Luxus-Geländewagen. Sie ist nicht nur die mit Abstand am längsten gebaute Pkw-Modellreihe der Mercedes-Benz Historie, sondern auch der Urvater aller SUVs mit Stern – daher tragen alle Mercedes Offroader das große G im Namen.

Was vor über 40 Jahren mit einem Kooperationsvertrag zwischen der damaligen Daimler-Benz AG und Steyr-Daimler-Puch im österreichischen Graz begann, ist heute eine Geschichte gespickt mit Superlativen und Meilensteinen. Zur Marktpremiere im Frühjahr 1979 sind vier Motorvarianten mit einem Leistungsspektrum von 53 kW/72 PS bis 115 kW/156 PS lieferbar. Die Kunden können zwischen Cabriolets mit kurzem Radstand sowie Station-Wagen mit kurzem oder langem Radstand wählen. Das Firmenkonsortium entscheidet sich für den einfachen, aber markanten Namen „G“, das für „Geländewagen“ steht. Damals ahnt niemand, dass dies angesichts der späteren Klassenkennzeichnung der Mercedes-Benz Personenwagen mit einem einzelnen Buchstaben eine geradezu visionäre Entscheidung ist.

Mit den Fahrzeugen der Baureihe 463 beginnt 1989 eine Evolution, die den Geländewagen nicht nur stets den technischen Fortschritten anpasst. Sie erweitert auch stetig den Kreis seiner Fans und betont seinen Charakter als exklusives Fahrzeug für jede Gelegenheit. Seit 1993 hat das Kind auch einen offiziellen Namen: G-Klasse.

Im Sommer 2017 läuft in Graz die 300.000ste G-Klasse vom Band – ein Mercedes-Benz G 500 in der Farbe designo mauritius blau metallic mit schwarzen Ledersitzen und kontrastierenden weißen Nähten (Kraftstoffverbrauch kombiniert: 12,3 l/100 km; CO2-Emissionen kombiniert: 289 g/km).

[1]Die angegebenen Werte wurden nach dem vorgeschriebenen Messverfahren ermittelt. Es handelt sich um die NEFZ-CO2-Werte i.S.v. Art. 2 Nr. 1 Durchführungsverordnung (EU) 2017/1153. Die Kraftstoffverbrauchswerte wurden auf Basis dieser Werte errechnet.Direkt an das 9G-TRONIC angeflanscht ist das neue Verteilergetriebe. Es ist so ausgelegt, dass das Antriebsmoment zu 40 Prozent auf die Vorderachse und zu 60 Prozent auf die Hinterachse gelangt. Diese Auslegung verbessert vor allem das Fahrverhalten auf der Straße. Dabei sorgt der permanente Allradantrieb stets für maximale Traktion. Aber der „G“ wäre kein „ G“, wenn er nicht im Gelände noch eins drauf packen würde. Durch die Geländeuntersetzung werden die Drehmomente an den Antriebsrädern deutlich erhöht und beispielsweise sehr schweres Gelände befahrbar.

Kraftstoffverbrauch kombiniert: 9,8-9,6 l/100 km;CO2-Emissionen kombiniert: 259-252 g/km*

Alleskönner mit neuer Power:

Mercedes-Benz Citan Tourer

ab sofort mit neuer Motorengeneration und sportlichem Design-Paket

  • Etablierter Small-Van mit leistungsstarkem Vierzylinder-Dieselaggregat
  • Motorengeneration OM 608: leise, emissionsarm und kraftvoll
  • Mit sportlichen Optikelementen zu einem dynamischeren Auftritt
  • Der Citan Tourer als kompakter, sicherer Van zur Personenbeförderung

Stuttgart – Mit dem Citan bietet Mercedes-Benz Vans seit 2012 einen Small-Van mit kompakten Abmessungen und großem Laderaum an, der ideal zu den vielfältigsten Herausforderungen in Stadt und Freizeit passt. Grundlagen für seinen Erfolg sind vor allem die Kombination aus hoher Funktionalität und Wirtschaftlichkeit, einer umfangreichen Ausstattung an Sicherheits­systemen sowie einem hohen Fahrkomfort. Dieser wird nun durch eine neue Motorengeneration signifikant gestärkt. Ab sofort ist der Citan Tourer mit einem drehmomentstarken Vierzylinder-Diesel mit 1,5 Liter Hubraum, neuem Sechsgang-Schaltgetriebe und SCR-Technologie bestellbar. Die Motorenfamilie (OM 608) erfüllt die aktuelle Emissionsklasse Euro 6d-TEMP und ist beim Citan in drei Leistungsstufen erhältlich. Zudem steigert das neue Design Paket RED den dynamischen Auftritt des Small-Van.

Die Motorengeneration OM 608: leise, emissionsarm und kraftvoll

Die technischen Highlights der Motorengeneration OM 608 sind ein motornahes Abgasreinigungssystem mit AdBlue® Technologie, ein elektrisch gesteuerter Turbolader mit einer variablen Turbinengeometrie für optimiertes Ansprechverhalten und ein Common Rail Einspritzsystem mit 2.000 bar Einspritzdruck. Der OM 608 ist im Vergleich zum Vorgänger (OM 607) um 4 kW stärker und erfüllt Euro 6d-TEMP, einschließlich der neuen Anforderungen bzgl. Real Driving Emissions – RDE. Im Einzelnen wurden dazu folgende Maßnahmen umgesetzt:

Einsatz einer Kombination aus Hochdruck- und gekühlter Niederdruck-Abgasrückführung zur Optimierung der Rohemissionen. Dazu wurde das komplette Kühlsystem überarbeitet, u.a. kommt jetzt ein wassergekühlter Ladeluftkühler mit deutlich gesteigertem Wirkungsgrad zum Einsatz. Seitens Abgasnachbehandlung kommen neben dem Oxidationskatalysator und dem Partikelfilter erstmals SCR-Katalysatoren mit AdBlue® Dosierung zum Einsatz.

Der Grauguss-Motorblock wurde bei gleichzeitiger Erhöhung der Steifigkeit leichter. Wie bisher kommen gewichtsoptimierte Stahlkolben zum Einsatz. Die Bauhöhe des neuen Aluminium-Zylinderkopfs wurde reduziert, die bewegten Massen des Ventiltriebs vermindert. Das Saugrohr ist jetzt in die Zylinderkopfhaube integriert.

Der Druck des Common-Rail-Einspritzsystems wurde auf 2.000 bar (bisher: 1.600 bar) erhöht. Die elektromagnetisch gesteuerten Injektoren verfügen über acht Spritzlöcher. Dies ermöglicht eine exakte Steuerung der Verbrennung durch bis zu sechs Einspritzungen pro Arbeitsspiel. Zur Optimierung des Verbrennungsgeräuschs wird in großen Kennfeldbereichen eine doppelte Voreinspritzung verwendet.

Angeboten wird der OM 608 beim Citan Tourer in Kombination mit einem neuen 6-Gang-Schaltgetriebe. Dieses punktet mit einer komfortablen Schaltung und reduziert durch eine größere Getriebespreizung den Kraftstoffverbrauch des Small-Van.

Drei Leistungsstufen stehen zur Auswahl: Citan Tourer 108 CDI (59 kW/80 PS, 210 Nm), Citan Tourer 109 CDI (70 kW/95 PS, 230 Nm) und Citan Tourer 111 CDI (85 kW/116 PS, 260 Nm), Kraftstoffverbrauch kombiniert jeweils 4,8-4,6 l/100 km und CO2-Emissionen kombiniert jeweils 127-121 g/km[1]. Nach dem Tourer wird im Sommer 2019 auch der Citan Kastenwagen mit dem Dieselaggregat OM 608 angeboten.

Mit sportlichen Optikelementen zu einem dynamischeren Auftritt

Seinen eigenständigen und attraktiven Auftritt steigert der Citan mit einer ab sofort bestellbaren neuen Ausstattungslinie. Das Design-Paket RED wertet das Exterieur durch farbliche Akzente auf und verleiht dem Small-Van einen sportlicheren Charakter. Das neue Paket beinhaltet rote Dekorstreifen unter dem vorderen Kühlergrill und an den Spiegelgehäusen, sowie graue Sportstreifen, die sich im unteren Bereich der Schiebetüren bzw. der Fahrer- und Beifahrertüre befinden. Außerdem eine verchromte Kühlerverkleidung sowie eine Chromzierleiste an der Heckklappe. Erhältlich ist das Paket sowohl für den Citan Tourer als auch für den Citan Kastenwagen.

Der Innenraum wird durch das Design-Paket RED ebenfalls durch farbliche Akzente in Szene gesetzt. Zur Auswahl stehen hier zwei Optik-Pakete. Das Design-Paket Interieur Color beinhaltet rote Zierringe an Lüftungsringen und Lautsprechern sowie rote Ziernähte an Vordersitzen und allen Kopfstützen. Das zweite Optik-Paket Interieur Chrom enthält analog der roten Akzente zahlreiche Chromelemente im Innenraum des Citan.

Vorgestellt wurde das Design-Paket RED an einem Konzept-Fahrzeug erstmalig auf der IAA Nutzfahrzeuge 2018 in Hannover, um innerhalb der Messetage erstes Kundenfeedback einzuholen. Aufgrund einer durchweg positiven Resonanz hat sich Mercedes-Benz Vans dazu entschlossen, das Design-Paket RED ab sofort ins Programm aufzunehmen und seinen Kunden anzubieten.

Der Citan Tourer als kompakter, sicherer Van zur Personenbeförderung

Der Citan Tourer punktet mit bequemen und rückenschonenden Sitzen, sicherem Seitenhalt und atmungsaktivem sowie strapazierfähigem Stoffbezug. Ein funktionales Interieur mit diversen Ablagen sowie optionalen Boden­fächern im Fond erhöhen den Komfort. Zudem lässt sich mit ein paar Hand­griffen dank klappbarer Fondsitzbank der Fahrgastraum in einen nahezu ebenen Laderaum für den Transport von Gütern verwandeln.

Wie jeder Mercedes-Benz verfügt der Citan über eine umfangreiche Ausstattung an Sicherheitssystemen. Dies sind beispielsweise das für alle Varianten serienmäßige elektronische Stabilitätsprogramm ADAPTIVE ESP®,

das den Beladungszustand des Fahrzeugs berücksichtigt und ein Brems­assistent. Darüber hinaus sind Assistenten wie Licht- und Regensensor, Reifendrucküberwachung und eine Rückfahrkamera, die das direkte Umfeld hinter dem Fahrzeug im Innenspiegel anzeigt, auf Wunsch erhältlich.

[1] Die angegebenen Werte wurden nach dem vorgeschriebenen Messverfahren ermittelt. Es handelt sich um die „ NEFZ-CO2-Werte“ i.S.v. Art. 2 Nr. 1 Durchführungsverordnung (EU) 2017/1153. Die Kraftstoffverbrauchswerte wurden auf Basis dieser Werte errechnet.“

Kraftstoffverbrauch kombiniert jeweils 4,8-4,6 l/100 km, CO2-Emissionen kombiniert jeweils 127-121 g/km*

40 Jahre Mercedes-Benz G-Klasse

Großer Geburtstag für den Geländewagen-Klassiker

Herzlichen Glückwunsch zu 40 Jahren, in denen es für die Mercedes-Benz G-Klasse (Kraftstoffverbrauch kombiniert: 13,1–9 ,6 l/100 km; CO2-Emissionen kombiniert: 299–2 52 g/km*) seit 1979 immer nur bergauf geht: Damit ist einerseits die herausragende Geländegängigkeit des Fahrzeugs gemeint, das 1979 vorgestellt wird. Und andererseits, dass der Jubilar sich und seinen Werten seit 40 Jahren treu bleibt. Bergauf geht es mit dem G-Modell von Anfang an auch mit seinem Status als automobile Ikone. Vom nützlichen Offroader mit hoher Straßenqualität entwickelt sich der G über die Jahrzehnte kontinuierlich weiter. Die stetige Entwicklungsarbeit von Mercedes-Benz sorgt dafür, dass das Fahrzeug dabei immer frisch und aktuell bleibt.

Stuttgart. Vom 4. bis 9. Februar 1979 hat das G-Modell der Baureihe 460 in Toulon (Frankreich) Weltpremiere. Die Mercedes-Benz Pressemappe hebt zu diesem Anlass die Werte „ kompromisslose Gelände- und Straßentauglichkeit“ sowie „ größtmögliche Verwendungsvielfalt“ hervor. Das gilt ohne Abstriche auch für die neue G-Klasse der Baureihe 463, die seit Mai 2018 nach wie vor in Graz, Österreich, gebaut wird. Hinzu kommt die Tradition von Leistung und einzigartigem Charakter. In diese Rolle ist die G-Klasse in den vergangenen Jahrzehnten mit immer größerem Erfolg hineingewachsen.

Gemeinsam zum G

Die Geschichte des G-Modells beginnt im Sommer 1969. Damals nehmen die Daimler-Benz AG und die österreichische Steyr-Daimler-Puch AG Gespräche über eine mögliche Zusammenarbeit auf. Beide Hersteller haben Fahrzeuge mit exzellenten Geländeeigenschaften im Programm: den Mercedes-Benz Unimog sowie den Puch Haflinger und den Puch Pinzgauer. 1971 wird erstmals die Idee konkretisiert, gemeinsam einen Geländewagen zu bauen. Er soll extreme Offroad-Eigenschaften mit gutem Fahrverhalten auf der Straße verbinden. Wohl schon im Herbst 1972 treffen die Vorstandsvorsitzenden Dr. Joachim Zahn (Daimler-Benz AG) und Dr. Karl Rabus (Steyr-Daimler-Puch AG) dann den Grundsatzbeschluss zur gemeinsamen Entwicklung des leichten Geländewagens. Die Leitung des Konstruktionsteams übernimmt Erich Ledwinka, Chefingenieur von Steyr-Daimler-Puch.

Nun geht die Entwicklung mit Kraft voran. Das erste Holzmodell entsteht bis April 1973. Bereits 1974 wird der erste fahrbereite Prototyp erprobt. Fotografien in der 1975 intern veröffentlichten technischen Beschreibung machen deutlich, wie schnell Designer und Ingenieure zu einem Entwurf gelangen, der dem späteren G bereits sehr nahekommt. Die endgültige Gestaltung mit der klaren Silhouette legt das Mercedes-Benz Design um Bruno Sacco fest. Die Stilisten verbinden die großen, glatten Flächen der Karosserie gekonnt mit den technisch vorgegebenen Eigenschaften wie großen Böschungswinkeln an Front und Heck sowie einer vergleichsweise großen Fahrzeughöhe bei eher schmaler Gesamtbreite.

Gebaut wird das G-Modell von Anfang an im Puch-Werk Graz-Thondorf. Hier wird seit Mai 2018 auch die neue G-Klasse der Baureihe 463 gefertigt. Mercedes-Benz liefert seit 1979 aus verschiedenen Standorten in Deutschland unter anderem Motoren, Achsen, Lenkung und Karosserie-Großpressteile nach Graz. Die Serienproduktion läuft im Februar 1979 kurz nach der Weltpremiere an. Verantwortlich dafür zeichnet die 1977 von beiden Unternehmen gegründete Geländefahrzeug Gesellschaft (GfG).

Auf den Markt kommt der G zunächst als Baureihe 460: ein universell einsetzbarer Geländewagen mit vergleichsweise nüchternem Interieur und viel Detailarbeit in der Antriebstechnik. Für optimale Geländeeigenschaften sorgen der serienmäßige, zuschaltbare Allradantrieb mit voll wirksamer Längssperre sowie optionale Differenzialsperren an Vorder- und Hinterachse, die ab 1985 Serienausstattung sind. Auf Vielseitigkeit und Robustheit abseits der Straße zielen Rahmenkonstruktion und Starrachsen mit Schraubenfedern ab. Erhältlich sind zum Produktionsstart die Typen 240 GD und 300 GD mit Dieselmotor sowie 230 G und 280 GE mit Ottomotor. Es gibt zwei verschiedene Radstände (2.400 und 2.850 Millimeter) sowie verschiedene Karosserieformen (offener Wagen, geschlossener Station-Wagen und Kastenwagen mit geschlossenen Seitenwänden). Neben der Baureihe 460 mit 12-Volt-Bordnetz bietet Mercedes-Benz die Baureihe 461 mit 24-Volt-Bordnetz für Militärkunden an. Deren ckd-Ausführung („ completely knocked down“) erhält die Bezeichnung Baureihe 462.

Erfolgsgeschichten

Schon bald nach der Markteinführung beginnt ein kontinuierlicher Weiterentwicklungsprozess für das G-Modell, der sich als Schlüssel zum anhaltenden Erfolg erweisen wird. Zu den wichtigen Schritten gehören unter anderem die serienmäßige Servolenkung (zunächst im 280 GE und 300 GD, ab 1987 in allen Typen) und serienmäßige Differenzialsperren (1985) ebenso wie die Einführung eines geregelten Dreiwege-Katalysators (ab 1986 zunächst als Sonderausstattung beim 230 GE) und des Anti-Blockier-Systems (ABS) ab 1990 in der Baureihe 463. Für die Optimierung von Komfort und Sicherheit steht unter anderem eine ab 2001 serienmäßige Kombination leistungsfähigster Fahrdynamik- und Allradsysteme: Sie besteht aus dem elektronisch gesteuerten Traktionssystem 4ETS, dem Elektronischen Stabilitäts-Programm ESP® und dem Bremsassistenten BAS.

Insbesondere große Modellpflegemaßnahmen lassen die Technik des G wichtige Entwicklungssprünge machen. So kommt zum Beispiel 1990 die Baureihe 463 mit permanentem statt dem bis dahin zuschaltbaren Allradantrieb auf den Markt. In der Folgezeit kommen in der leistungsstarken und luxuriösen G-Klasse Achtzylindermotoren und sogar Zwölfzylinder zum Einsatz. Gleichzeitig pflegt Mercedes-Benz die Traditionslinie des G als vielseitiges Nutzfahrzeug. Diese Rolle übernimmt 1990 zunächst weiterhin die Baureihe 460 und ab 1992 dann die Baureihe 461. Später tragen die Professional-Varianten der G-Klasse diese Fähigkeiten in die Zukunft.

Die Tradition exklusiver Ausstattung beginnt in der Historie der G-Klasse mit feinen Details wie Recaro-Einzelsitzen für Fahrer und Beifahrer, die bereits 1981 als Sonderausstattung zu haben sind. Serienmäßig aufgewertet wird das Interieur 1982. Mit der Baureihe 463 im Jahr 1990 kommen dann Edelholz-Applikationen in den damals elf Jahre jungen Geländeklassiker. Mit diesem stetigen Wandel gewinnt die G-Klasse neue Käufer aus dem Kreis privater Nutzer. Sie wissen besonders die exklusiven und leistungsstarken Varianten des G zu schätzen. Ein erster Höhepunkt ist hier der ab 1993 in Kleinserie gebaute Mercedes-Benz 500 GE mit V8-Motor. Ab 1998 wird dann der G 500 zum serienmäßigen Topmodell der Mercedes-Benz G-Klasse, wie die Geländewagenfamilie seit 1993 heißt. Damit folgt die Nomenklatur des G dem in den anderen Mercedes-Benz Personenwagen-Baureihen etablierten System, in dem ein der dreistelligen Zahl voranstehender Buchstabe oder eine Buchstabenkombination die Klassenzugehörigkeit nennt.

 

Ein besonders erfolgreiches Kapitel beginnt 1999: In diesem Jahr wird der G 55 AMG zum neuen Topmodell der Baureihe 463. Er begründet den anhaltenden Erfolg der G-Klasse Hochleistungsfahrzeuge von Mercedes-AMG. Weitere Maßstäbe setzen hier unter anderem der G 55 AMG Kompressor (2004), der G 63 AMG und der G 65 AMG (beide 2012), der G 63 AMG 6×6 (2013) und schließlich der im Februar 2018 präsentierte Mercedes-AMG G 63 der neuen G-Klasse (Kraftstoffverbrauch kombiniert: 13,1 l/100 km; CO2-Emissionen kombiniert: 299 g/km*).

Dass der G in seinem vierten Jahrzehnt nach wie vor alle Herausforderungen erfolgreich meistert, zeigen auch andere hochexklusive Typen wie der G 500 4×4² aus dem Jahr 2015 und das Mercedes-Maybach G 650 Landaulet aus dem Jahr 2017, von dem lediglich 99 Stück gebaut werden. Denn beide Varianten des ikonischen Geländewagens öffnen der G-Klasse neue Dimensionen: Der G 500 4×4² hinsichtlich der durch Portalachsen noch einmal verbesserten Geländefähigkeit; das Mercedes-Maybach G 650 Landaulet mit höchstem automobilem Luxus auch abseits der Straße.

Die neue Generation der Baureihe 463 feiert im Januar 2018 auf der North American International Auto Show (NAIAS) in Detroit ihre Weltpremiere. Sie führt die Stärken dieses Charakterdarstellers weiter in die Zukunft. Als erster Typ präsentiert wird der Mercedes-Benz G 500 (Kraftstoffverbrauch kombiniert: 12,1–11,5 l/100 km; CO2-Emissionen kombiniert: 276–263 g/km*), kurz darauf folgt der Mercedes-AMG G 63. Im Dezember 2018 feiert der G 350 d (Kraftstoffverbrauch kombiniert: 9,8–9,6 l/100 km; CO2-Emissionen kombiniert: 259–252 g/km*) und damit die dritte Motorisierungsvariante mit dem hochmodernen Dieselmotor OM 656 die Weltpremiere. Einmal mehr erfindet sich der G mit der neuen G-Klasse der Baureihe 463 in wichtigen Details neu: Zum Beispiel mit dem von Mercedes-Benz und Mercedes-AMG gemeinsam entwickelten Fahrwerk mit klassischer Starrachse hinten und Doppelquerlenker-Vorderachse mit Einzelradaufhängung. Was sich nicht ändert, sind die exzellenten Geländeeigenschaften – hier legt die neue G-Klasse sogar in vielen Disziplinen gegenüber ihrem Vorgänger nochmal weiter zu. Und äußerlich gilt sowieso: Einer G-Klasse sind auf den ersten Blick die Gene des G aus dem Jahr 1979 anzusehen.

Kraftstoffverbrauch kombiniert: 13,1–9 ,6 l/100 km; CO2-Emissionen kombiniert: 299–2 52 g/km*

SL Grand Edition startet im März 2019

Frische Luft für den Luxus-Roadster

Grand Edition – so heißen bei Mercedes-Benz besonders exklusive Sondermodelle. Die neuen Grand Edition Modelle von SL 400 (Kraftstoffverbrauch kombiniert 8,4 l/100 km, CO2-Emissionen kombiniert 191 g/km)1 und SL 500 (Kraftstoffverbrauch kombiniert 9,8 l/100 km, CO2-Emissionen kombiniert 223 g/km)1 kommen mit zahlreichen Highlights und besonderen Farbkombinationen beim Exterieur und im Interieur daher, ergänzt um serienmäßige Ausstattungen für noch mehr luxuriöses Fahrgefühl. Passend zur Frischluftsaison rollen die exklusiven Roadster ab März 2019 zu den Händlern. Bestellt werden können sie ab 22. Februar.

Bei der Lackierung seines Grand Edition Modells kann der Kunde zwischen vier Metallic-Tönen und uni schwarz wählen, von einem strahlenden weiß (designo diamantweiß bright) über verschiedene Grautöne bis hin zu obsidianschwarz. Applikationen in hoch glänzendem Chrom und mattem Silber sorgen für einen besonderen Look des vorderen Stoßfängers.

Die Grand Edition Modelle rollen vorne auf 48,3 cm (19 Zoll) und hinten auf 50,8 cm (20 Zoll) großen AMG Schmiederädern im 10-Speichen-Design. Diese sind in hoch glänzendem schwarz lackiert und besitzen ein glanzgedrehtes Felgenhorn sowie ebensolche Speichen. Einen dezenten Hinweis auf das Sondermodell geben die seitlich auf den Kotflügeln angebrachten Badges mit dem Logo der SL Grand Edition.

Blickfang im Innenraum ist das designo Leder tundrabraun pearl mit seiner metallisch schimmernden Oberfläche. Es findet sich unter anderem am serienmäßigen Multifunktions-Sportlenkrad. Dort sind das obere und untere Segment des Lenkradkranzes in Glattleder tundrabraun pearl ausgeführt. Der Griffbereich liegt mit perforiertem Leder Nappa schwarz besonders gut in der Hand.

Die beim SL traditionell umfangreiche Serienausstattung wird bei den Grand Edition Modellen nochmals getoppt: Unter anderem besitzen diese zusätzlich die Kopfraumheizung AIRSCARF, das Sportfahrwerk mit 10 mm Tieferlegung und strafferer Abstimmung, Aktiv-Multikontursitze mit Massagefunktion und Fahrdynamikfunktion, Sitzklimatisierung, Fahrassistenz-Paket Plus und Aktivem Park-Assistenten.

Hier die Grand Edition Modelle in der Übersicht:

SL 400 SL 500
Zylinder Zahl/Anordnung 6/V 8/V
Hubraum (cm3) 2.996 4.663
Nennleistung (kW/PS) 270/367 335/455
Nenndrehmoment (Nm) 500 700
Beschleunigung 0-100 km/h (s) 4,9 4,3
Höchstgeschwindigkeit (km/h) 2502 2502
Kraftstoffverbrauch kombiniert (l/100 km)1 8,4 9,8
CO2-Emissionen kombiniert (g/km)1 191 268
Preis ab (Euro)3 114.811,20 135.993,20

2 elektronisch begrenzt; 3 unverb. Preisempfehlung in Deutschland inkl. gesetzl. MwSt.

1 Die angegebenen Werte wurden nach dem vorgeschriebenen Messverfahren ermittelt. Es handelt sich um die NEFZ-CO2-Werte i.S.v. Art. 2 Nr. 1 Durchführungsverordnung (EU) 2017/1153. Die Kraftstoffverbrauchswerte wurden auf Basis dieser Werte errechnet. Weiterführende Informationen zu den angebotenen Fahrzeugen, inklusive der WLTP-Werte, finden Sie länderspezifisch auf
http://www.mercedes-benz.com/

SL 500: Kraftstoffverbrauch kombiniert 9,8 l/100 km, CO2-Emissionen kombiniert 223 g/km*

Mercedes-Benz Vans:

Die neue Mercedes-Benz V-Klasse

– ab sofort bestellbar

Stuttgart/Genf – Vom 7. März bis 17. März 2019 feiert die neue Mercedes-Benz V-Klasse auf dem Autosalon in Genf ihre Messepremiere. Eine Woche zuvor ist das größte Mitglied der Stuttgarter Pkw-Familie bereits mit seinem neuen Frontdesign, Motor und Automatikgetriebe bestellbar. In Deutschland startet sie hiermit ab einem Listenpreis von 39.631,80 Euro (inklusive 19 Prozent MwSt.).

Neues Design und noch mehr Komfort

Stil und Wertanmutung der V-Klasse sind im Segment der Großraumlimou­sinen wegweisend. Mit gezielten Maßnahmen haben die Stuttgarter Designer der V-Klasse – entlang der Designsprache der aktuellen Mercedes-Benz Pkw Modelle – einen neuen Look gegeben. Die neue V-Klasse besitzt dank neuer Front mehr Breitenwirkung und eine noch stärkere optische Präsenz. Dafür sorgen ein neu gezeichneter Stoßfänger mit markantem Kühllufteinlass sowie eine neue Rautenstruktur im Kühlergrill. Der Mercedes-Stern ist zentral im Kühlergrill platziert und von zwei Lamellen in Silber umgeben. Das Individualisierungskonzept mit den attraktiven Lines AVANTGARDE und EXCLUSIVE bleibt bestehen, während sich die AMG Line mit der Modellpflege optisch stärker abhebt: Sie erhält einen neuen Diamantgrill mit Chrompins und setzt damit ein sportliches Ausrufezeichen.

Neue Lackfarben in Graphitgraumetallic und Selenitgraumetallic erweitern das Spektrum der beliebten Schwarz-/Weißtöne. Ebenfalls auf Wunsch neu erhältlich ist die Lackfarbe Stahlblau. Mit der neuen Farbe Hyazinthrotmetallic setzt die neue V-Klasse zudem auf Wunsch ein besonders emotionales Statement. Gleichzeitig sorgen vier neue Leichtmetallrad-Designs für einen markanten und avantgardistischen Auftritt. So stehen 17-Zoll-Leichtmetallräder in schwarz lackiert und glanzgedreht im 5-Doppelspeichen-Design sowie 18-Zoll-Leichtmetallräder in tremolitgrau, glanzgedreht im 5-Doppelspeichen-Design oder in schwarz, glanzgedreht im 5-Speichen-Design zur Wahl. Nach oben abgerundet wird das neue Felgenportfolio mit schwarz-lackierten und glanzgedrehten 19-Zoll-Leichtmetallrädern im 10-Speichen-Design.

Auch im Innenraum haben die Designer Hand angelegt und die Interieur-Designphilosophie der aktuellen Mercedes-Benz Pkw-Modelle in die neue V-Klasse überführt. Das Interieur der neuen V-Klasse folgt dem Trend nach Modernität und Klarheit. So zeigt sich die V-Klasse mit der Modellpflege mit neuen Lüftungsdüsen in sportlicher Turbinenoptik sowie einem neuen Ziffernblatt im Kombiinstrument. Dank reduzierten Darstellungen ist die Orientierung für den Fahrer deutlich ausgeprägter. Die neue Polsterung und Ausstattungsfarbe Leder Nappa Tartufo setzt ein modernes und elegantes Statement. Mit Leder Lugano und Leder Nappa, jeweils in schwarz und seidenbeige, sowie Stoff Santos schwarz stehen so insgesamt sechs Polsterungen in hellen und dunklen Tönen zur Wahl. Modern und elegant ist auch ein neues Zierelement in Doppelstreifen-Optik auf der Instrumententafel und in den Seitenverkleidungen. Bestehen bleiben die Zierelemente in den Optiken Klavierlack, Ebenholz, Carbon sowie gebürstetes Aluminium.

Besonderen Komfort können mit der Modellpflege die Fond-Passagiere genießen. Die optional bestellbaren Luxussitze für die erste Sitzreihe verwöhnen wie in der S-Klasse mit Liegefunktion, Rückenmassage und Klimatisierung. So wird die Fahrt in der neuen V-Klasse – etwa im Einsatz als VIP-Shuttle – nach einem stressigen Flug oder Geschäftstermin zu einem Wellness-Erlebnis.

Neuer Motor, neues Getriebe – kraftvoll und effizient

Zur Modellpflege erhält die Mercedes-Benz V-Klasse den Vierzylinder-Dieselmotor OM 654 in drei Leistungsstufen:

    • Der V 220 d mit 120 kW (163 PS) und 380 Nm Drehmoment (Kraftstoffverbrauch kombiniert 6,2-6,0 l/100 km, CO2-Emissionen kombiniert 162-157 g/km)1
    • Der V 250 d mit 140 kW (190 PS) und 440 Nm Drehmoment (Kraftstoffverbrauch kombiniert 6,1-5,9 l/100 km, CO2-Emissionen kombiniert 161-155 g/km)1
    • Und – als neuen Spitzenwert im Segment – der V 300 d mit 176 kW (239 PS) und 500 Nm Drehmoment (Kraftstoffverbrauch kombiniert 6,1-5,9 l/100 km, CO2-Emissionen kombiniert 161-155 g/km)1

In der Beschleunigungsphase stehen beim V 300 d – zusätzlich zu den 500 Nm Drehmoment – kurzfristig weitere 30 Nm zur Verfügung („Overtorque“). In bis zu 7,9 Sekunden beschleunigt der V 300 d von 0 auf 100 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 220 km/h.

Die neue Motorengeneration ist dabei noch effizienter und sauberer und bietet einen weiter verbesserten Geräusch- und Schwingungskomfort. Im Fahrzeug ist es angenehm leise und störende Vibrationen sind reduziert.

Zu den innovativen Merkmalen der neuen Motorengeneration zählen die Kombination von Aluminium-Gehäuse und Stahlkolben, das Stufenmulden-Brennverfahren sowie die NANOSLIDE® Laufbahnbeschichtung zur Verringerung der innermotorischen Reibung. Wie effizient diese Maßnahmen sind, zeigt sich beispielsweise in der Kraftstoffeinsparung von rund 13 Prozent beim neuen V 250 d im Vergleich zu seinem Vorgänger2.

Die meisten für die Emissionsminderung relevanten Komponenten sind direkt am Motor verbaut. Der integrierte Technologieansatz aus neuem Stufenmulden-Brennverfahren, dynamischer Mehrwege-Abgasrückführung und motornaher Abgasnachbehandlung ermöglicht geringe Verbräuche bei niedrigen Emissionen. Durch die motornahe isolierte Anordnung hat die Abgasnachbehandlung einen geringen Wärmeverlust und günstigste Arbeitsbedingungen. Zu den Maßnahmen zählen:

  • Hoch- und Niederdruck-Abgasrückführung einschließlich Kühlung
  • Ein Dieseloxidationskatalysator (DOC) zur Verminderung der Emission von Kohlenmonoxid (CO) und unverbrannten Kohlenwasserstoffen (HC)
  • Ein Partikelfilter mit SCR-Katalysatorfunktion (sDPF)
  • Ein SCR-Katalysator (selektive katalytische Reduktion) zur Reduktion von Stickoxiden. Dazu wird dem Abgas vor dem sDPF Ammoniak in Form des Trägermittels AdBlue® zugemischt
  • Ein zusätzlicher Selective-Catalytic-Reduction-Katalysator (SCR) mit Ammoniak-Sperr-Katalysator (ASC) im Abgasstrang

Erstmals ist mit der Modellpflege in der V-Klasse auch das 9G-TRONIC Automatikgetriebe erhältlich. Die besonders komfortable und effiziente Wandlerautomatik ersetzt das 7G-TRONIC und ist serienmäßig für den V 300 d (Kraftstoffverbrauch kombiniert 6,1-5,9 l/100 km, CO2-Emissionen kombiniert 161-155 g/km)1 und V 250 d (Kraftstoffverbrauch kombiniert 6,1-5,9 l/100 km, CO2-Emissionen kombiniert 161-155 g/km)1  sowie optional für den V 220 d (Kraftstoffverbrauch kombiniert 6,2-6,0 l/100 km, CO2-Emissionen kombiniert 162-157 g/km)1 erhältlich. Der Fahrer kann über den DYNAMIC SELECT Schalter mithilfe der Fahrprogramme „Comfort“ und „Sport“ das Schaltverhalten beeinflussen. Oder er schaltet im Modus „Manuell“ mit den DIRECT SELECT Lenkradschaltpaddles selbst.

Alle Motorisierungen der neuen V-Klasse sind serienmäßig mit Hinterradantrieb ausgestattet – wahlweise mit permanentem Allradantrieb 4MATIC. So bewegt sich auch die neue V-Klasse mit Leichtigkeit auf unterschiedlichstem Terrain. Die Fahrzeughöhe bleibt selbst mit Allradantrieb unter der Zwei-Meter-Grenze. Damit verliert die neue V-Klasse nichts von ihrer Alltagstauglichkeit und fährt in alle gängigen Garagen, Parkhäuser, Tiefgaragen und Waschanlagen problemlos ein.

Neue V-Klasse, noch sicherer

Mit dem serienmäßigen Seitenwind-Assistenten, der den Fahrer dabei unterstützt, die V-Klasse auch bei starken Seitenwindböen auf Kurs zu halten, und dem Aufmerksamkeits-Assistenten ATTENTION ASSIST hat die V-Klasse vor fünf Jahren die Sicherheitsstandards in ihrem Segment neu definiert. Die Modellpflege baut diese Position weiter aus.

So kann der neue Aktive Brems-Assistent erkennen, wenn die Gefahr einer Kollision mit einem vorausfahrenden Fahrzeug besteht und gibt zunächst ein optisches und akustisches Warnsignal. Reagiert der Fahrer, baut er den zur Situation passenden Bremsdruck auf. Bleibt die Reaktion aus, unterstützt das System bei Ausweich- und Bremsmanövern aktiv. Im Stadtverkehr kann der Aktive Brems-Assistent auch auf stehende Hindernisse oder querende Fußgänger reagieren.

Ein weiteres neues Sicherheitsfeature ist der erstmals für die V-Klasse erhältliche, optionale Fernlicht-Assistent Plus. Dieser unterstützt den Fahrer im Fernlichtmodus durch eine durchgehend optimierte Ausleuchtung der Fahrbahn. Bei entgegenkommenden oder vorausfahrenden Fahrzeugen werden die LEDs der Fernlichtmodule partiell ausgeschaltet und erzeugen jeweils eine Lichtaussparung in U-Form. Die anderen Bereiche der Fahrbahn werden weiterhin mit Fernlicht ausgeleuchtet (Teilfernlicht).

Modellpflege auch für Mercedes-Benz Reise- und Freizeitmobilfamilie

Ob in puncto Stil und Wertanmutung, Leistung und Effizienz oder Sicherheit –die Marco Polo Familie auf Basis der V-Klasse profitiert unmittelbar von der ersten Modellpflege der Mercedes-Benz Großraumlimousine. Die kompakten Reise- und Freizeitmobile Marco Polo und Marco Polo HORIZON besitzen ebenfalls das neue Frontdesign, die neuen Lackfarben und Leichtmetallräder, die neuen Lüftungsdüsen und Polsterungen. Dazu kommen der neue Dieselmotor mit neuem Spitzenwert von 176 kW (239 PS) (Kraftstoffverbrauch kombiniert 6,7-6,1 l/100 km, CO2-Emissionen kombiniert 177-160 g/km)1 sowie der Aktive Brems-Assistent und der Fernlicht-Assistent Plus.

Der neue Marco Polo und Marco Polo HORIZON sind, analog zur V-Klasse, seit dem 1. März 2019 bestellbar. In Deutschland starten sie mit 9G-TRONIC Automatikgetriebe ab einem Listenpreis von 61.990,00 Euro (inklusive 19 MwSt.) für den Marco Polo bzw. 58.060,10 Euro (inklusive 19 MwSt. ) für den Marco Polo HORIZON.

Erweiterung der eDrive@VANs-Strategie

Im Segment der Großraumlimousinen geht Mercedes-Benz Vans in naher Zukunft den nächsten Schritt und bietet dort künftig als erster Premiumhersteller ein vollelektrisches Modell an. Somit weitet Mercedes-Benz Vans seine ganzheitliche eDrive@VANs-Strategie konsequent aus. Nach dem bereits erhältlichen eVito und dem im zweiten Halbjahr 2019 folgenden eSprinter wird das Angebot an vollelektrischen Fahrzeugen hier um eine private Baureihe erweitert.

Einen ersten konkreten Ausblick auf die elektrische Zukunft der Großraumlimousine bietet Mercedes-Benz Vans auf dem Genfer Automobilsalon, wo die seriennahe Studie „Concept EQV“ ihre Weltpremiere feiern wird.

1 Die angegebenen Werte wurden nach dem vorgeschriebenen Messverfahren ermittelt. Es handelt sich um die NEFZ-CO2-Werte i.S.v. Art. 2 Nr. 1 Durchführungsverordnung (EU) 2017/1153. Die Kraftstoffverbrauchswerte wurden auf Basis dieser Werte errechnet. Weiterführende Informationen zu den angebotenen Fahrzeugen, inklusive der WLTP-Werte, finden Sie länderspezifisch auf www.mercedes-benz.com

2 Angabe bezieht sich auf V 250 d (140 kW), Heckantrieb, Automatik, Linkslenkung.

Verkaufsstart für den neuen Mercedes-Benz GLS

Mehr Raum, mehr Komfort, mehr Luxus

Ab sofort können mit dem GLS 350 d 4MATIC (Kraftstoff­verbrauch kombiniert: 7,9-7,6 l/100 km; CO2-Emissionen kombiniert: 208-200 g/km)[1] und dem GLS 400 d 4MATIC (Kraftstoffverbrauch kombiniert: 7,9-7,6 l/100 km; CO2-Emissionen kombiniert: 208-201 g/km)1 die ersten Modelle des neuen Mercedes-Benz GLS bestellt werden. Die Preise starten bei 85.923,95 bzw. 90.386,45 Euro[2]. Die beiden Reihensechs­zylinder-Diesel haben eine Leistung von 210 kW (286 PS) bzw. 243 kW (330 PS). In beiden Versionen erreicht der Motor auch bei anspruchsvollen Fahrsituationen unter RDE-Bedingungen schon jetzt die Euro 6d-Norm (RDE/Real Driving Emissions Stufe 2). Möglich wird dies unter anderem durch einen zusätzlichen Selective-Catalytic-Reduction-Katalysator (SCR) mit Ammoniak-Sperr-Kat (ASC) im Abgasstrang. Zu den Händlern kommt der neue GLS gegen Ende des Jahres.

Der neue Mercedes-Benz GLS ist die S-Klasse unter den SUV und bietet von allem mehr: mehr Raum, mehr Komfort, mehr Luxus. Die souveräne Präsenz seines Äußeren ergibt sich aus stattlichen, nochmals leicht gewachsenen Dimensionen (Länge +77 mm, Breite +22 mm). Das Raumangebot insbesondere in der zweiten Sitzreihe profitiert von dem um 60 mm längeren Radstand. Die drei Sitzreihen bieten allen Passagieren großzügigen Platz und Sitzkomfort. Die Sitze der dritten Reihe lassen sich zugunsten des Kofferraumvolumens (bis zu 2.400 Liter) elektrisch im Boden versenken, die zweite Reihe flach umklappen. Erstmals ist auch eine Sechssitzer-Variante mit zwei Komfort-Einzelsitzen in der zweiten Sitzreihe verfügbar.

Die Preise in der Übersicht:

  GLS 350 d 4MATIC GLS 400 d 4MATIC
Zylinder/Anordnung 6/R 6/R
Hubraum (cm3) 2.925 2.925
Leistung (kW/PS) 210/286 243/330
max. Drehmoment (Nm) 600 700
Kraftstoffverbrauch kombiniert (l/100 km)1 7,9-7,6 7,9-7,6
CO2-Emissionen kombiniert (g/km)1 208-200 208-201
Beschleunigung 0-100 km/h (s) 7,0 6,3
Höchstgeschwindigkeit (km/h) 227 238
Preis (Euro)2 85.923,95 90.386,45

Ausstattungslinien und Pakete: viele Individualisierungsmöglichkeiten

Die sportliche Ausstattung der AMG Line (4.284 Euro) umfasst das AMG Styling (bestehend aus AMG Frontschürze, Kotflügelverbreiterungen vorne und hinten, AMG Seitenschwellerverkleidungen, AMG Heckschürze), 53,3 cm (21″) große AMG Leichtmetallräder im 5-Doppelspeichen-Design, tantalgrau lackiert und glanzgedreht, sowie eine Sportbremsanlage mit gelochten Bremsscheiben vorn und Bremssattelblenden mit „ Mercedes-Benz“ Schriftzug. Merkmale im Innenraum sind unten abgeflachtes Multifunktions-Sportlenkrad, AMG Sportpedalanlage aus gebürstetem Edelstahl mit schwarzen Gumminoppen und AMG Fußmatten in Schwarz aus Velours mit „AMG“ Schriftzug.

Beim EXCLUSIVE Interieur (803,25 Euro) sind das Unterteil der Instrumententafel und Bordkanten in Ledernachbildung ARTICO ausgeführt. Die Zierelemente inklusive Cupholder-Rollo sind aus Holz. Zum Ausstattungsumfang zählen ferner die Airbag-Abdeckung in Leder Nappa, Lautsprechergitter in Edelstahl sowie Fußmatten aus Velours.

Sonderausstattungen für den Fond: Komfort für bis zu sieben Sitzplätze

In Europa ist der GLS ab Werk ein Siebensitzer mit einer Sitzbank in der zweiten Sitzreihe und zwei Einzelsitzen ganz hinten für Personen bis 1,94 m Körpergröße. Auf Wunsch sind in der mittleren Reihe alternativ zwei Komfort-Einzelsitze (ohne Mehrpreis) mit verstellbaren Armlehnen erhältlich. Diese vollwertigen Einzelsitze bieten mehr Platz und Komfort und einen leichteren Durchstieg zur dritten Sitzreihe, zum Beispiel wenn in der zweiten Reihe Kindersitze montiert sind.

Der Luxus des neuen GLS verteilt sich großzügig auf alle Passagiere. Das gilt besonders, wenn das Fond-Komfort-Paket Plus (2.118,20 Euro) bestellt wird. Es beinhaltet eine verlängerte Mittelkonsole mit Cupholdern, Komfort-Kopf­stützen mit einstellbaren Seitenwagen und eine Komfort-Armlehne für die zweite Sitzreihe. Darin befindet sich das so genannte MBUX Fond-Tablet – ein 7-Zoll-Android-Tablet. Das in die Mittelarmlehne integrierte und herausnehmbare Tablet ermöglicht die Bedienung zahlreicher Komfort- und Entertainmentfunktionen von MBUX von den hinteren Sitzreihen aus.

Die Klimatisierungsautomatik THERMOTRONIC im Fond mit fünf Klimazonen (821,10 Euro) ermöglicht individuellen Klimakomfort auch für Passagiere in der dritten Sitzreihe. Die Erweiterung umfasst ein eigenes Klimagerät, zwei Heizelemente für den Fußraum der dritten Sitzreihe sowie zusätzliche Lüftungsauslässe in den beiden hinteren Reihen.

Weitere Optionen für den Fond sind Multikontursitze mit Massage-Funktion und Sitzklimatisierung (2.618 Euro) in der zweiten Sitzreihe, Sitzheizung für die zweite und dritte Sitzreihe (jeweils 428,40 Euro), Sitzklimatisierung in der zweiten Reihe mit jeweils dreistufiger Sitzbelüftung und -heizung (1.309 Euro) sowie temperierte Cupholder (249,90 Euro).

MBUX: viele Funktionen schon serienmäßig an Bord

Im GLS kommt die neueste Generation des Infotainmentsystems MBUX – Mercedes-Benz User Experience zum Einsatz. Serienmäßig sind zwei große Bildschirme im Format 12,3 Zoll/31,2 cm sowie die erweiterten Funktionen MBUX. Zu diesen zählen Personalisierung (Profile) und Vorhersage-Funktionen, LINGUATRONIC mit natürlichem Sprachverstehen (Aktivierung über „Hey Mercedes“), Wifi-Hotspot und Internetradio.

Das MBUX Innovations-Paket (1.439,90 Euro) mit MBUX Interieur-Assistent, Head-up-Display und MBUX Augmented Reality für Navigation erweitert die Bedienmöglichkeiten. Der MBUX Interieur-Assistent erkennt mit Hilfe einer Kamera in der Dachbedieneinheit die Bewegungen der Hände und Arme von Fahrer und Beifahrer. Nähert sich eine Hand dem Touchscreen oder dem Touchpad auf der Mittelkonsole, ändert sich die Darstellung im Media-Display. Einzelne Elemente werden beispielsweise hervorgehoben.

Bei MBUX Augmented Reality für Navigation wird ein mit Hilfe der Frontkamera aufgenommenes Videobild der Umgebung um hilfreiche Navigationsinformationen angereichert. Zum Beispiel werden Hinweispfeile oder Hausnummern automatisch direkt ins Bild auf dem Touchscreen des Media-Displays eingeblendet.

Das MBUX Fond-Entertainment (2.796,50 Euro) umfasst zwei Touchscreens im 11,6-Zoll-Format. Damit können die Passagiere in der zweiten Sitzreihe Filme oder Musik genießen, den integrierten Web-Browser nutzen oder Informationen zur Fahrt abrufen und eingeben. Die Wiedergabe erfolgt individuell pro Bildschirm. Neben dem Angebot des MBUX Infotainment­systems lassen sich eigene Medien von Mobiltelefon, Tablet oder Laptop abspielen. Ist der GLS mit dem optionalen MBUX Fond-Tablet ausgerüstet, lässt sich das MBUX Fond-Entertainment auch darüber steuern.

ENERGIZING Komfortsteuerung: mehr Wellness, mehr Vitalität

Der GLS ist mit dem ENERGIZING Paket (398,65 Euro) erhältlich, das verschiedene Komfortsysteme im Fahrzeug vernetzt. Generell nutzt die ENERGIZING Komfortsteuerung gezielt Funktionen der Klimaanlage und der Sitze (Heizung, Belüftung, Massage) sowie Licht- und Musikstimmungen und ermöglicht je nach Stimmung oder Bedürfnis des Kunden ein spezielles Wellness-Set-up.

Das ENERGIZING Paket Plus (4.742,15 Euro) beinhaltet zusätzliche ENERGIZING Programme sowie Multikontursitze für Fahrer und Beifahrer mit Massagefunktion, Sitzklimatisierung für Fahrer und Beifahrer mit Sitzheizung und Sitzbelüftung, AIR-BALANCE Paket zur Beduftung, Ionisierung und Reinigung der Luft und Ambientebeleuchtung mit programmspezifischen Lichtstimmungen. Der im ENERGIZING Paket Plus enthaltene ENERGIZING COACH gibt darüber hinaus individuelle Empfehlungen. Diese lassen sich mit persönlichen Werten wie Stresslevel oder Schlafqualität durch ein passendes Garmin® Wearable, beispielsweise die Mercedes-Benz vivoactive® 3 Smartwatch, noch präzisieren.

Technik-Ausstattungen: Unterstützung auf der Straße und im Gelände

Einen weiteren Schritt hin zum automatisierten Fahren macht der GLS mit dem Fahrassistenz-Paket (2.296,70 Euro). Es unterstützt situationsgerecht bei Geschwindigkeitsanpassung, Lenken, Spurwechsel und selbst bei Kollisionsgefahr. Bestandteile sind Aktiver Abstands-Assistent DISTRONIC, Aktiver Geschwindigkeitslimit-Assistent, erweitertes automatisches Wiederanfahren auf Autobahnen, streckenbasierte Geschwindigkeits­anpassung mit Stauendefunktion, Aktiver Lenk-Assistent, Aktiver Spurwechsel-Assistent, Aktiver Nothalt-Assistent mit SOS-Funktion, Rettungsgassenfunktion; Aktiver Brems-Assistent, Abbiege- und Kreuzungsfunktion, Stauende-Notbremsfunktion; Ausweich-Lenk-Assistent; Aktiver Spurhalte-Assistent, Aktiver Totwinkel-Assistent, Ausstiegs-warnfunktion; PRE-SAFE® PLUS und Verkehrszeichen-Assistent.

Ein Höchstmaß an Komfort und Sicherheit bietet das Fahrassistenz-Paket Plus (2.891,70 Euro). Es enthält zusätzlich den Aktiven Stau-Assistenten, der beim Fahren im Stau unterstützt, und bei Seitenkollisionen kann PRE-SAFE® Impuls Seite zusätzlich schützen.

Serienmäßig ist der GLS mit dem weiterentwickelten Luftfedersystem AIRMATIC mit Adaptiver Dämpferverstellung Plus ausgestattet. Dieses umfasst eine neue Waschstraßenfunktion. Damit lässt sich das Fahrzeug mit einem einzigen Knopfdruck auf die Einfahrt in die Waschstraße vorbereiten.

Eine Synthese aus Komfort, Präzision und Dynamik, verbunden mit einzigartigen Eigenschaften im Gelände, bietet E-ACTIVE BODY CONTROL (7.735 Euro). Dazu gehören das vollaktive, elektrohydraulische Fahrwerk auf 48-Volt-Basis; vier DYNAMIC SELECT Fahrprogramme inklusive Freifahrmodus, sowie je nach sonstiger Ausstattung ROAD SURFACE SCAN und die dreistufige Kurvenneigefunktion CURVE. Im Technik-Paket (10.710 Euro) ist E-ACTIVE BODY CONTROL kombiniert mit einer Hochleistungs-Bremsanlage an der Vorderachse mit „Mercedes-Benz“ Schriftzug.

Im Offroad-Technik-Paket (2.261Euro) arbeitet ein vollvariabler Allradantrieb mit einer Lowrange-Untersetzung zusammen. Auf dem Media-Display lässt sich eine Animation der Fahrsituation abrufen. Die realistische Darstellung von Steigungsgrad, Neigungswinkel und technischen Einstellungen hilft, Fahrmanöver im Gelände richtig einzuschätzen. Zum Paket gehört auch ein Unterfahrschutz für den gesamten Unterboden.

Die Anhängevorrichtung (1.142,40 Euro) ist vollelektrisch ein- und ausklappbar. Der Anhängerrangier-Assistent (416,50 Euro) unterstützt beim Rückwärtsmanövrieren im Gespannbetrieb.

Das adaptive Scheibenwischsystem MAGIC VISION CONTROL (464,10 Euro) sorgt für Durchblick auch während des Wischvorgangs. Zum Einsatz kommen in die Scheibenwischer integrierte und beheizte Wasserführungen. Diese sprühen die Reinigungsflüssigkeit direkt vor den beheizten Wischblättern auf die Scheibe.

Das Akustik-Komfort-Paket (1.428 Euro) steigert den Geräuschkomfort. Es umfasst Verbundsicherheitsglas mit infrarotreflektierender Folie für die Frontscheibe, Verbundsicherheitsglas mit infrarotabsorbierender Folie für die Seitenscheiben sowie weitere schallisolierende Maßnahmen.

[1] Die angegebenen Werte wurden nach dem vorgeschriebenen Messverfahren ermittelt. Es handelt sich um die NEFZ-CO2-Werte i.S.v. Art. 2 Nr. 1 Durchführungsverordnung (EU) 2017/1153. Die Kraftstoffverbrauchswerte wurden auf Basis dieser Werte errechnet. Weiterführende Informationen zu den angebotenen Fahrzeugen, inklusive der WLTP-Werte, finden Sie länderspezifisch auf www.mercedes-benz.com

[2] Alle Preise unverbindliche Preisempfehlungen für Deutschland inklusive 19 % MwSt.

Die neuen Mercedes-AMG GLC 63 4MATIC+ Modelle

Stylischer Allrounder mit Rennstrecken-Genen

Affalterbach. Geschärfte Fahrdynamik, bestmögliche Connectivity, Bedienung per Gestensteuerung: Mercedes-AMG aktualisiert die erfolgreichen GLC 63 4MATIC+ Modelle (Kraftstoffverbrauch kombiniert: 12,4-12,1 l/100 km; CO2-Emissionen kombiniert: 283-275 g/km)[1] . SUV und Coupé erhalten ein neues, noch markanteres Leuchtendesign sowie das MBUX Infotainmentsystem mit AMG spezifischen Funktionen und Anzeigen. Die neue Fahrdynamikregelung AMG DYNAMICS und das Hinterachs-Sperrdifferenzial, das nun bei allen Modellen serienmäßig elektronisch gesteuert wird, ermöglichen noch vielseitigere Fahrerlebnisse. Außerdem sind SUV und Coupé die einzigen Fahrzeuge im Wettbewerbsumfeld, die von einem Achtzylinder-Biturbomotor angetrieben werden. Höchstes Fahrvergnügen garantieren auch das Luftfeder-Fahrwerk mit adaptiver Verstelldämpfung, der Allradantrieb mit vollvariabler Momentenverteilung sowie die Hochleistungs-Verbundbremsanlage. Zudem verfügt das Mid-Size Performance-SUV über viel Platz für Passagiere und Gepäck, einen variablen Innenraum, eine umfangreiche Sicherheitsausstattung sowie hohen Langstreckenkomfort.

Mit einer offiziell gemessenen und notariell beglaubigten Zeit von 7.49,369 Minuten ist der Mercedes-AMG GLC 63 S 4MATIC+ (Kraftstoffverbrauch kombiniert: 12,4 l/100 km, CO2 Emissionen kombiniert: 283 g/km)1 momentan das schnellste SUV der Welt auf der Nürburgring-Nordschleife.

„Der Rundenrekord auf der Nordschleife hat eindrucksvoll unter Beweis gestellt, dass der GLC 63 fahrdynamisch an der Spitze seines Segments liegt. Mit unserem V8-Biturbomotor verfügen wir über ein wesentliches Alleinstellungsmerkmal im Wettbewerbsumfeld. Mit AMG DYNAMICS konnten wir die Fahrdynamik noch einmal nachschärfen und mit MBUX die Alltagstauglichkeit und Connectivity weiter erhöhen. Damit ist der GLC 63 ein Allrounder für jede Gelegenheit“, so Tobias Moers, Vorsitzender der Geschäftsführung der Mercedes-AMG GmbH.

Die Neuerungen auf einen Blick

  • Neues Scheinwerferdesign
  • Neues Heckleuchtendesign
  • Neues, optionales 21-Zoll-Leichtmetallrad
  • Neue 90-mm-Doppel-Endrohrblenden im Trapez-Design
  • Neue Lackfarbe graphitgrau metallic
  • MBUX Infotainmentsystem mit AMG spezifischen Funktionen und Anzeigen, Touchscreendisplay, beschleunigter Sprachbedienung und optionaler Gestensteuerung
  • Neues AMG Lenkrad mit Touch Control Buttons und Lenkradtasten (serienmäßig bei S-Modell)
  • Neue Polsterung Leder magmagrau/schwarz mit gelben Kontrastziernähten
  • Elektronisch gesteuertes Hinterachs-Sperrdifferenzial bei allen Modellen serienmäßig
  • Neues AMG DYNAMIC SELECT Fahrprogramm „Glätte“
  • Fahrdynamikregelung AMG DYNAMICS mit drei beziehungsweise vier (S-Modell) Agilitätsausprägungen
  • Anhängerrangier-Assistent
  • S-Modelle serienmäßig mit AMG Driver’s Package

SUV und Coupé sind als Basis- sowie S-Modell erhältlich: der 4,0-Liter-V8-Biturbomotor leistet 350 kW (476 PS) oder 375 kW (510 PS), das maximale Drehmoment beträgt 650 oder 700 Nm. Die Beschleunigung von null auf 100 km/h absolviert der GLC 63 4MATIC+ in 4,0 Sekunden, die S-Modelle in 3,8 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt beim Basismodell 250 km/h (elektronisch begrenzt, mit AMG Driver´s Package 270 km/h), bei den S-Modellen 280 km/h. Die beeindruckende Fahrdynamik basiert unter anderem auch auf dem AMG RIDE CONTROL+ Luftfahrwerk mit adaptiver Verstelldämpfung, dem nun für alle Varianten serienmäßigen, elektronisch gesteuerten Hinterachs-Sperrdifferenzial und den dynamischen Motorlagern, die bei den S-Modellen zur Grundausstattung gehören.

Expressive Frontansicht mit neu gestalteten Scheinwerfern

Beim Exterieur-Design fällt die expressive Frontpartie mit der nach unten breiter werdenden AMG spezifischen Kühlerverkleidung und den vertikalen, schwarzen Lamellen sofort auf. Die neu gestalteten, flacheren LED High Performance Scheinwerfer verstärken mit der Fackel-Optik für das Tagfahrlicht die optische Präsenz. Die breite Frontschürze im Jet-Wing Design, kombiniert mit dem großen Frontsplitter, verkörpert die Kraft der neuen Modelle. Und sie macht durch den Verzicht auf engmaschige Gitter die Kühltechnik optisch erlebbar – ein typisches Merkmal aus dem Motorsport und eine weitere Differenzierung zu den übrigen GLC Modellen. Breitere Radlauf-Claddings vorn und hinten betonen den kraftvollen Auftritt.

Die Seitenschwellerverkleidungen senken SUV und Coupé optisch ab und strecken die Gesamtlinie. Das muskulöse Heck wird von der breiten Heckschürze und dem Diffusor dominiert. Die neu designten LED-Heckleuchten sorgen ebenfalls für ein unverwechselbares Licht-Signet – mit markanten Blöcken in hinterleuchteter Edge-Light-Ausführung. Zwei hochglanzverchromte, trapezförmige Doppelendrohrblenden bilden den Abschluss der Abgasanlage.

Das S-Modell zeichnet sich optisch durch exklusive Design-Highlights aus. Dazu gehören die 20-Zoll-Leichtmetallräder im 5-Doppelspeichen-Design, Schwellerverkleidungen mit Einlegern in Iridiumsilber matt sowie die Heckschürze mit Diffusorfinnen und Diffusorbrett mit Zierleiste in Iridiumsilber matt.

 

 

Hört aufs Wort und reagiert auf Gesten: das MBUX Infotainmentsystem

Zur hohen Alltagstauglichkeit trägt das neue MBUX Infotainmentsystem bei. Ob mit Touchpad, Touch Control Buttons am Lenkrad, Touchscreen, per Spracheingabe oder Gestensteuerung: Das Bedienkonzept des GLC 63 4MATIC+ ist ebenso vielseitig wie flexibel. Alle Optionen folgen dem Ziel, die Bedienaufgaben so komfortabel, schnell und situationsgerecht wie möglich erledigen zu können.

Mit dem neuen, optionalen MBUX Interieur-Assistenten können ausgewählte Funktionen berührungslos bedient werden, sowie das Leselicht ein- oder ausgeschaltet werden. Das fortschrittliche 3D-Kamerasystem erleichtert Fahrer und Beifahrer die Bedienung durch Annäherungserkennung, Beleuchtungsunterstützung und Favoriten-Schnellzugriff. Dafür wertet es Handbewegungen im Bereich zwischen Media-Display und Touchpad aus. Das bedeutet in der Praxis: Sobald sich die Hand dem Touchscreen oder Touchpad nähert, stellt der MBUX Interieur-Assistent gewisse Bedienelemente auf dem Media-Display vergrößert dar oder hebt diese hervor. Dies gilt für die Menüs von Homescreen, Radio/Medien, Kartennavigation, Aktivem Park-Assistenten und die Sitzeinstellung.

Dabei unterscheidet der Assistent zwischen Fahrer- und Beifahrerinteraktionen und erkennt bestimmte Handbewegungen und Handhaltungen. Der Interaktionsbereich für den MBUX Interieur-Assistenten befindet sich vor dem Media-Display bis zur Mittelkonsole, einschließlich Touchpad zwischen Fahrer- und Beifahrer.

Und selbstverständlich ist auch die wegweisende Sprachsteuerung an Bord, die mit dem Zuruf „Hey Mercedes“ aktiviert wird. MBUX erkennt und begreift dank künstlicher Intelligenz nahezu alle Sätze aus den Infotainmentbereichen und der Fahrzeugbedienung, auch wenn sie indirekt geäußert werden.

Der Fahrer erhält optische Informationen über das 12,3 Zoll Kombiinstrument links und das 10,25 Zoll Touchscreendisplay rechts. Mit den drei AMG spezifischen Anzeigestilen „Klassisch“, „Sportlich“ oder „Supersport“ machen sie die Fahrzeugfunktionen unmittelbar erlebbar.

Zusatzinformationen für ein noch sportlicheres Fahrerlebnis

Über das spezifische AMG Menü kann der Fahrer zahlreiche Zusatzinformationen abrufen, die das Fahrerlebnis noch sportlicher machen, zum Beispiel Warm-up, Setup, G-Force oder EngineData. Die Visualisierungen im zentralen Touchscreen-Mediadisplay machen weitere Fahrzeugfunktionen ebenfalls noch besser erlebbar, unter anderem durch animierte Darstellung zu den Fahrassistenz-, Fahrzeug- und Kommunikationssystemen sowie AMG TRACK PACE. Darüber hinaus gibt es die AMG TRACK PACE Ansicht im optionalen Head-up-Display mit Streckengrafik, Kurven, Bremspunkte, Deltageschwindigkeit und absoluten Zeiten.

Zusätzlich werden digital die Geschwindigkeit und der aktuell eingelegte Gang angezeigt. Den manuellen Getriebemodus kennzeichnen ein gelbes „M“, und eine an die Formel 1 angelehnte Hochschaltaufforderung bei Erreichen der Drehzahlgrenze.

Ergonomie, Funktionalität und Qualität auf höchtem Niveau: das Interieur

Das Interieur unterstreicht den führenden fahrdynamischen Anspruch der neuen Mid-Size-Performance SUV. Serienmäßig umschließen Fahrer und Beifahrer Sportsitze in Ledernachbildung ARTICO, kombiniert mit Mikrofaser DINAMICA, die hohen Seitenhalt mit einer funktionellen, auf das Fahren ausgerichteten Ergonomie verbinden.

Die Instrumententafel ist serienmäßig in Ledernachbildung ARTICO schwarz mit Kontrastziernaht ausgeführt. Zierelemente in Aluminium unterstreichen den hochwertigen Eindruck. Neben dem Touchpad befindet sich der AMG DYNAMIC SELECT Schalter sowie zahlreiche AMG-spezifische Bedienelemente, wie die Taste für das 3-stufige AMG RIDE CONTROL+ Fahrwerk, das 3-stufige ESP® oder die Taste für die optionale AMG Performance-Abgasanlage mit Klappensteuerung.

Die S-Variante enthält ein noch umfangreicheres Ausstattungspaket, zum Beispiel mit dem AMG Lenkrad in Leder Nappa schwarz / Mikrofaser DINAMICA und den AMG Wappen in den Kopfstützen vorn in Verbindung mit Lederausstattung.

Neue AMG Lenkrad-Generation nun auch im GLC serienmäßig

Extrem sportliches Design, eine griffige Form mit stark konturiertem Kranz und die intuitive Bedienung zeichnen das neue, serienmäßige AMG Lenkrad in Mikrofaser DINAMICA aus. Es ist unten abgeflacht und im Griffbereich perforiert. Die galvanisierten Lenkradschaltpaddles ermöglichen mit manuellen Schaltvorgängen noch sportlicheres Fahren. Beim S-Modell ist das Lenkrad serienmäßig mit einem Kranz in Leder Nappa/Mikrofaser DINAMICA ausgestattet (optional für Basismodell). Optional ist das AMG Lenkrad in den Ausführungen Leder Nappa mit Zierelement in Klavierlack schwarz, DINAMICA rundum sowie DINAMICA mit Zierelement in Carbon hochglanz erhältlich.

Mit den integrierten Touch Control Buttons lassen sich die Funktionen des Kombiinstruments und des Infotainmentsystems durch horizontale und vertikale Wischbewegungen des Fingers intuitiv bedienen. Die innovativen Lenkradtasten sind beim S-Modell serienmäßig. Über den runden Drehregler werden die AMG Fahrprogramme angesteuert und auf dem integrierten LCD-Display angezeigt. Mit den beiden frei belegbaren Displaytasten können weitere AMG Funktionen griffgünstig direkt am Lenkrad bedient werden.

Passen sich mit Luftpolstern an den Körper an: die Performance Sitze

Die optionalen AMG Performance Sitze bieten durch die spezielle Gestaltung der Seitenwangen von Sitzfläche und Lehne bestmöglichen Seitenhalt bei dynamischen Fahrten. Optional passen sich die Seitenwangen mittels integrierter Luftpolster perfekt an die Körperkontur an. Durch ihre integrierten Kopfstützen verleihen die Performance Sitze außerdem dem Innenraum einen noch sportlicheren Charakter. Die Sitzheizung garantiert angenehmen Sitzkomfort auch bei niedrigen Außentemperaturen.

 

Mehr Agilität bei hoher Stabilität: AMG DYNAMICS

Je nach Motorisierung stehen bis zu sechs Fahrprogramme zur Wahl: „Glätte“, „Comfort“, „Sport“, „Sport+“, „Individual“ und „ RACE“ (nur S-Modell). Die Programme sind mit der Agilitätsregelung AMG DYNAMICS verknüpft, wodurch das Fahrverhalten des GLC 63 4MATIC+ noch differenzierter auf unterschiedliche Ansprüche und Fahrbedingungen eingestellt werden kann.

Hinter dem Überbegriff AMG DYNAMICS stehen die Agilitätsfunktionen „Basic“, „Advanced“, „Pro“ und „Master“ (nur S-Modell), deren Funktionsweisen vom jeweiligen Fahrprogramm automatisch angewählt werden. Fahrrelevante Parameter wie die Momentenverteilung des Allradantriebs, die Eingriffe des elektronisch gesteuerten Hinterachs-Sperrdifferenzials oder die Regelschwellen des komplett neu entwickelten ESP® werden je nach Fahrprogramm intelligent angepasst.

 

  • „Basic“ ist den Fahrprogrammen „Glätte“ und „Comfort“ zugeordnet. Der GLC 63 4MATIC+ zeigt hier ein sehr stabiles Fahrverhalten mit hoher Gierdämpfung.
  • „Advanced“ wird im Programm „Sport“ aktiviert. Der GLC 63 4MATIC+ ist dann neutral ausbalanciert. Die geringere Gierdämpfung, weniger Lenkwinkelbedarf und die gesteigerte Agilität unterstützen dynamische Manöver wie beispielsweise Fahrten auf verwinkelten Landstraßen.
  • „Pro“ (Abkürzung für „Professional“) gehört zum Programm „ Sport+“ In „Pro“ wird der Fahrer noch stärker bei dynamischen Fahrmanövern unterstützt, Agilität und Präzision bei Kurvenfahrten werden weiter gesteigert.
  • „Master“ (nur im S-Modell) ist mit dem Fahrprogramm RACE gekoppelt. Der „Master“-Modus richtet sich an Fahrer, die Dynamik und Fahrspaß auf abgesperrten Rundstrecken erleben möchten. „Master“ bietet eine überaus neutrale Fahrzeugbalance, geringen Lenkwinkelbedarf und ein agileres Einlenkverhalten. Auf diese Weise gewährleistet „Master“ höchste Agilität und bringt das fahrdynamische Potenzial optimal zur Geltung.

 

Unabhängig von den Fahrprogrammen kann der Fahrer über die Tasten in der Mittelkonsole nach wie vor den manuellen Getriebemodus, seine favorisierte Fahrwerksstufe oder beispielsweise auch die Abgasanlage direkt anwählen.

Die einzigen Modelle mit V8-Biturbomotor

Der 4,0-Liter-Achtzylinder mit Biturboaufladung kommt bereits bei zahlreichen AMG Performance Fahrzeugen zum Einsatz. Charakteristisches Merkmal: Die beiden Lader sind nicht außen an den Zylinderbänken, sondern dazwischen im Zylinder-V angeordnet. Die Hauptvorteile dieser Konstruktion sind die kompakte Motor-Bauweise und das optimale Ansprechverhalten. Die strahlgeführte Benzin-Direkteinspritzung sorgt für eine saubere und effiziente Verbrennung mit hohem thermodynamischem Wirkungsgrad. Schnell schaltende Piezoinjektoren ermöglichen bedarfsgeregelte Mehrfacheinspritzungen für besonders präzise Kraftstoffzuteilung.

Das groß dimensionierte Kühlsystem sichert auch bei extremer Beanspruchung die Leistungsfähigkeit des Motors ab. Das Gleiche gilt für den strömungsoptimierten Zylinderkopf, der aus einer speziellen, temperaturfesten Legierung hergestellt ist. Leistungsentfaltung und Effizienz verbessert die kontinuierliche Verstellung der Ein- und Auslassnockenwellen. Sie ermöglicht ein sehr gutes Ansprechverhalten und optimiert den Ladungswechsel für jeden Betriebspunkt. Zum geringen Kraftstoffverbrauch trägt zudem die variabel gesteuerte Ölpumpe bei.

Das Triebwerk wird in der Affalterbacher Motorenmanufaktur nach dem Prinzip „One Man ‑ One Engine“ von einem Monteur zusammengebaut.

Für den typischen V8-Motorsound kommt serienmäßig eine Abgasanlage mit Klappentechnologie zum Einsatz. Die Klappen werden von einem Kennfeld gesteuert und abhängig vom AMG DYNAMIC SELECT Fahrprogramm, dem Leistungswunsch des Fahrers und der Motordrehzahl automatisch betätigt. Optional steht die Performance-Abgasanlage zur Verfügung, bei der sich der Sound per Tastendruck modulieren lässt.

Nass gemacht: das AMG SPEEDSHIFT MCT 9G Getriebe

Eine nasse Anfahrkupplung ersetzt beim AMG SPEEDSHIFT MCT 9G Getriebe den Drehmomentwandler. Sie spart Gewicht und optimiert das Ansprechverhalten auf Gaspedalbefehle, insbesondere beim Spurt und bei Lastwechseln. Die Mehrfachrückschaltung ermöglicht schnelle Zwischenspurts, während die Zwischengasfunktion in den Fahrprogrammen „Sport“ und „Sport+“ das Fahrerlebnis noch emotionaler macht. Zudem ermöglichen definierte Zündungseingriffe noch schnellere Gangwechsel als in den anderen Modi. In allen Fahrprogrammen erfolgt das Anfahren im ersten Gang, um stets ein dynamisches Fahrerlebnis zu gewährleisten.

Über einen eigenen Taster in der Mittelkonsole kann der Modus „ Manuell“ angewählt werden. Das Schaltverhalten richtet sich nach dem angewählten Fahrprogramm und die Gangwechsel können nun über die Schaltwippen am Lenkrad ausgeführt werden. Außerdem bleibt das Getriebe im jeweils gewählten Gang und schaltet nicht automatisch hoch, wenn die Motordrehzahl den Begrenzer erreicht.

Liefert besten Grip: der Allradantrieb AMG Performance 4MATIC+

Der intelligente Allradantrieb AMG Performance 4MATIC+ verbindet die Vorteile verschiedener Antriebskonzepte miteinander: Die vollvariable Momentenverteilung auf Vorder- und Hinterachse gewährleistet nicht nur optimale Traktion am physikalischen Limit. Der Fahrer kann sich auch auf hohe Fahrstabilität und Fahrsicherheit unter allen Bedingungen verlassen: bei trockener Fahrbahn genauso wie bei Nässe oder auf Schnee. Die Überblendung von Heck- zu Allradantrieb und umgekehrt erfolgt kontinuierlich, weil die intelligente Steuerung in die gesamte Fahrzeugsystemarchitektur eingebunden ist.

Eine elektromechanisch geregelte Kupplung verbindet die ständig angetriebene Hinterachse vollvariabel mit der Vorderachse. Die bestmögliche Drehmomentverteilung wird – je nach Fahrsituation und Fahrerwunsch – laufend berechnet. Die Überblendung erfolgt kontinuierlich und auf Basis einer ausgeklügelten Matrix. Neben Traktion und Querdynamik verbessert der Allradantrieb auch die Längsdynamik für eine noch kraftvollere Beschleunigung.

Ideale Kombination aus Dynamik und Komfort: das Fahrwerk

Die hohe Agilität, die hochdynamische Querbeschleunigung und der maximale Grip der neuen Modelle sind auch Verdienst des AMG RIDE CONTROL+ Fahrwerks mit volltragender Mehrkammer-Luftfederung und adaptiver Verstelldämpfung. Es sorgt für ein besonders hohes Maß an Sturzsteifigkeit, Fahrdynamik und Lenkpräzision. Außerdem lässt sich das Fahrzeugniveau in der Höhe an unterschiedliche Fahrbedingungen anpassen.

An der Vorderachse kommt eine Vierlenker-Konstruktion mit speziellen Achsschenkeln, optimierter Elastokinematik und radialer Bremsanbindung zum Einsatz. Die voneinander unabhängigen Radführungs- und Radfederungselemente ermöglichen höhere Querbeschleunigungen bei minimalen Antriebseinflüssen auf das Lenksystem.

Das eigenständige Raumlenker-Konzept an der Hinterachse überzeugt mit hochpräziser Radführung und mehr Steifigkeit. Der AMG spezifische Hinterachsträger ermöglicht die breitere Spur im Vergleich zum GLC von Mercedes-Benz, wobei die Anlageflächen der Radlager ebenfalls weiter nach außen verschoben wurden. Zu den weiteren Maßnahmen gehören die eigenständigen Radträger, eine steifere elastokinematische Abstimmung und der höhere negative Sturz.

 

 

Intelligente Luftnummer für beste Fahreigenschaften

 

Das Dreikammer-Luftfederungssystem kombiniert durch ein sportliches Feder-Dämpfer-Setup und die adaptive Verstelldämpfung beispielhafte Fahrdynamik mit hohem Abrollkomfort. Die Steifigkeit der Luftfeder lässt sich durch das Zu- oder Abschalten einzelner Luftkammern in einem weiten Bereich skalieren, was Komfortverhalten und Fahreigenschaften spürbar verbessert.

Je nach gewähltem Fahrprogramm und aktuellem Fahrzustand werden drei Federabstimmungen geschaltet. Bei plötzlichen Lastwechseln, schnellen Kurven, starkem Beschleunigen oder kräftigem Bremsen wird die Federrate automatisch verhärtet. Dies reduziert wirkungsvoll Wank- und Nickbewegungen und stabilisiert das Performance-SUV und -Coupé.

Die adaptive Verstelldämpfung gehört ebenfalls zum Serienumfang. Dieses vollautomatisch arbeitende, elektronisch gesteuerte System passt die Dämpfung an jedem Rad kontinuierlich dem momentanen Bedarf an. Dadurch werden Fahrsicherheit und Abrollkomfort verbessert. Die Abstimmung ist abhängig von der Fahrweise, der Straßenbeschaffenheit und der gewählten Fahrwerksstufen. So kann auf Basis zahlreicher Informationen wie Beschleunigung oder Fahrgeschwindigkeit stets der optimale Betriebspunkt gewählt werden.

Über einen Schalter in der Mittelkonsole oder den frei konfigurierbaren Schaltern am Lenkrad kann der Fahrende die drei unterschiedlichen Dämpfer-Kennfelder „Comfort“, „Sport“ und „Sport+“ wählen und damit den Fahreindruck individuell beeinflussen — von hoch komfortabel bis sportlich straff.

Serienmäßig rollen GLC 63 4MATIC+ SUV und Coupé auf Leichtmetallrädern 8,0 J x 19 (vorn) und 9,0 J x 19 (hinten) im 10-Speichen-Design titangrau lackiert und glanzgedreht mit Reifen in der Dimension 235/55 R 19 (vorn) und 255/50 R 19 (hinten). Beim GLC 63 S 4MATIC+ SUV und Coupé lauten die Dimensionen 265/45 R 20 (vorn) und 295/40 R 20 (hinten) auf Leichtmetallrädern im 5-Doppelspeichen-Design titangrau lackiert und glanzgedreht in 9,5 J x 20 (vorn) und 10,0 J x 20 (hinten). Auf Wunsch gibt es weitere Rad/Reifenkombinationen sowie Schmiederäder, bis hin zu den Größen 265/40 R 21 auf 9,5 J x 21 an der Vorderachse und 295/35 R 21 auf 10,0 J x 21 Rädern an der Hinterachse.

Feinfühlig und schnell: das Hinterachs-Sperrdifferenzial

Zur Verbesserung von Traktion und Fahrdynamik besitzen alle Modelle ein elektronisch gesteuertes Hinterachs-Sperrdifferenzial. Es reduziert den Schlupf am kurveninneren Hinterrad ohne Regeleingriff der Bremse. Die Folge: Der Fahrer kann dank der besseren Traktion aus Kurven früher herausbeschleunigen. Bei Bremsmanövern aus hohem Tempo bleibt das Fahrzeug stabiler, zudem verbessert das Sperrdifferenzial die Traktion auch aus dem Stand.

Größter Vorteil der elektronischen Steuerung ist die nochmals feinfühligere und schnellere Regelung auf sich ändernde Fahrsituationen: Somit wird der Grenzbereich weiter nach oben verschoben und die Fahrbarkeit am Limit nochmals verbessert. Das 3-Stufen-ESP® mit den Funktionen „ESP ON“, „SPORT Handling Mode“ und „ESP OFF“ ist perfekt mit dem Hinterachs-Sperrdifferenzial vernetzt und optimal auf die hohe Dynamik abgestimmt.

Direkt und mit eindeutiger Rückmeldung: die AMG Parameterlenkung

Die elektromechanische Parameterlenkung ist variabel übersetzt. Sie überzeugt mit ihrer präzisen und authentischen Rückmeldung und lässt sich in den zwei Abstimmung „Comfort“ oder „Sport“ vorwählen. Bei hohen Geschwindigkeiten nimmt die Lenkkraftunterstützung ab, bei niedrigeren Geschwindigkeiten wird sie kontinuierlich gesteigert. Somit ist zum Lenken bei niedrigen Geschwindigkeiten ein vergleichsweise geringer Kraftaufwand nötig, während bei hohen Geschwindigkeiten eine bestmögliche Kontrolle über das Fahrzeug erhalten bleibt. Die Lenkkraftunterstützung ist darüber hinaus abhängig von der aktuellen Querbeschleunigung, dem gewählten AMG DYNAMIC SELECT Fahrprogramm oder der Einstellung der Verstelldämpfung.

Feinfühlig und standfest: die Hochleistungs-Verbundbremsanlage

Entsprechend der hohen Leistungswerte verfügen die Achtzylinder-Modelle über eine groß dimensionierte Bremsanlage mit innenbelüfteten und gelochten Verbundbremsscheiben an Vorder- und Hinterachse mit 6-Kolben-Festsätteln vorne und 1-Kolben-Faustsätteln hinten.

Optional ist eine AMG Keramik Hochleistungs-Verbundbremsanlage mit bronzefarbenen 6-Kolben-Festsätteln vorne und 1-Kolben-Faustsätteln hinten erhältlich, die zusätzlich Gewicht spart und die ungefederten Massen reduziert. Weitere Vorteile sind ihre nochmals höhere Standfestigkeit und Fadingstabilität bei starker Beanspruchung. Zudem punktet die Bremsanlage mit einer hohen Lebensdauer und einem besonders spontanen Ansprechverhalten – ein Garant für schnelle Rundenzeiten.

Alle Bremsanlagen überzeugen mit kurzen Bremswegen, feinfühligem Ansprechverhalten und hoher Lebensdauer, auch bei extremer Beanspruchung. Zu den Komfort-Funktionen zählen die Berganfahrhilfe, Vorfüllen und Trockenbremsen bei Nässe.

Bei ausgeschalteter Zündung und stehendem Fahrzeug wird zudem automatisch die Parkstellung „P“ durch das Getriebe aktiviert; die elektrische Feststellbremse löst automatisch beim Anfahren.

 

S-Modell serienmäßig mit dynamischen Motorlagern

Der leistungsstärkere GLC 63 4MATIC+ S ist mit dynamischen Motorlagern ausgestattet. Sie lösen den Zielkonflikt zwischen Komfort und Fahrdynamik, indem sie Schwingungen der Motor/Getriebe-Einheit reduzieren. Die dynamischen Lager können ihre Steifigkeit stufenlos und blitzschnell an die jeweiligen Fahrbedingungen und das Fahrverhalten anpassen. Weiche Motorlager verbessern den Komfort, da sie Geräusche und Schwingungen besser entkoppeln. Handling und Agilität profitieren hingegen von tendenziell steifer ausgelegten Lagern. Der Fahrer fühlt sich bei dynamischer Fahrweise besser ans Fahrzeug angebunden, denn er erhält mehr Rückmeldung, zudem ist die Lenkansprache direkter. Insgesamt profitiert er von einem präziseren Fahrgefühl.

 

Wellness auf der Langstrecke: ENERGIZING Paket

Das optionale ENERGIZING Paket vernetzt verschiedene Komfortsysteme im Fahrzeug und nutzt Licht- und Musikstimmungen, um die Konditionssicherheit und das Wohlbefinden zu steigern. Das Programm „Frische“ bringt neuen Schwung an Bord – eine intensive Luftströmung erzeugt ein belebendes Klima. „Vitalität“ liefert neue Energie – unter anderem mit aktivierender Musik. Aktiv statt passiv ist hingegen „Training“: Über Übungsvideos können Fahrtpausen zur Lockerung der Muskeln genutzt werden.Neu ist der ENERGIZING COACH, der situativ Programme empfiehlt.

Die Daten im Überblick

  AMG GLC 63 4MATIC+ AMG GLC 63 S 4MATIC+
Motor 4,0-Liter-V8 mit Direkt-einspritzung und Biturbo-Aufladung 4,0-Liter-V8 mit Direkt-einspritzung und Biturbo-Aufladung
Hubraum 3.982 cm3 3.982 cm3
Leistung 350 kW (476 PS) bei 5.500-6.250/min 375 kW (510 PS) bei 5.500-6.250/min
Max. Drehmoment 650 Nm bei 1.750-4.500/min 700 Nm bei 1.750-4.500/min
Antrieb Allradantrieb AMG Performance 4MATIC+ mit vollvariabler Momentenverteilung Allradantrieb AMG Performance 4MATIC+ mit vollvariabler Momentenverteilung
Getriebe AMG SPEEDSHIFT MCT 9G Getriebe AMG SPEEDSHIFT MCT 9G Getriebe
Kraftstoffverbrauch

kombiniert

 

12,4-12,2 l/100 km*

 

12,4 l/100 km*

CO2-Emissionen kombiniert 283-278 g/km* 283 g/km*
Effizienzklasse G G
Beschleunigung 0-100 km/h 4,0 s 3,8 s
Höchstgeschwindigkeit 250 km/h** 280 km/h

* Angaben zum Kraftstoffverbrauch und zu CO2-Emissionen sind vorläufig und wurden vom Technischen Dienst für das Zertifizierungsverfahren nach Maßgabe des WLTP-Prüfverfahrens ermittelt und in NEFZ-Werte korreliert. Eine EG-Typgenehmigung und eine Konformitätsbescheinigung mit amtlichen Werten liegen noch nicht vor. Abweichungen zwischen den Angaben und den amtlichen Werten sind möglich.
** elektronisch abgeregelt, mit AMG Drivers Package 270 km/h

AMG GLC 63 4MATIC+ Coupé AMG GLC 63 S 4MATIC+ Coupé
Motor 4,0-Liter-V8 mit Direkteinspritzung und Biturbo-Aufladung 4,0-Liter-V8 mit Direkteinspritzung und Biturbo-Aufladung
Hubraum 3.982 cm3 3.982 cm3
Leistung 350 kW (476 PS) bei 5.500-6.250/min 375 kW (510 PS) bei 5.500-6.250/min
Max. Drehmoment 650 Nm bei 1.750-4.500/min 700 Nm bei 1.750-4.500/min
Antrieb Allradantrieb AMG Performance 4MATIC+ mit vollvariabler Momentenverteilung Allradantrieb AMG Performance 4MATIC+ mit vollvariabler Momentenverteilung
Getriebe AMG SPEEDSHIFT MCT 9G Getriebe AMG SPEEDSHIFT MCT 9G Getriebe
Kraftstoffverbrauch

kombiniert

 

12,3-12,1 l/100 km*

 

12,3 l/100 km*

CO2-Emissionen kombiniert 280-275 g/km* 280 g/km*
Effizienzklasse G G
Beschleunigung 0-100 km/h 4,0 s 3,8 s
Höchstgeschwindigkeit 250 km/h** 280 km/h

* Angaben zum Kraftstoffverbrauch und zu CO2-Emissionen sind vorläufig und wurden vom Technischen Dienst für das Zertifizierungsverfahren nach Maßgabe des WLTP-Prüfverfahrens ermittelt und in NEFZ-Werte korreliert. Eine EG-Typgenehmigung und eine Konformitätsbescheinigung mit amtlichen Werten liegen noch nicht vor. Abweichungen zwischen den Angaben und den amtlichen Werten sind möglich.
** elektronisch abgeregelt, mit AMG Drivers Package 270 km/h

[1] Angaben zum Kraftstoffverbrauch und zu CO2-Emissionen sind vorläufig und wurden vom Technischen Dienst für das Zertifizierungsverfahren nach Maßgabe des WLTP-Prüfverfahrens ermittelt und in NEFZ-Werte korreliert. Eine EG-Typgenehmigung und eine Konformitätsbescheinigung mit amtlichen Werten liegen noch nicht vor. Abweichungen zwischen den Angaben und den amtlichen Werten sind möglich.

Kraftstoffverbrauch kombiniert: 12,4-12,1 l/100 km; CO2-Emissionen kombiniert: 283-275 g/km*

Der neue Mercedes-Benz GLC

SUV und Coupé: Die Erfolgsmodelle: vielseitig, geräumig, sportlich

Stuttgart. Seit vier Jahren ist der Mercedes-Benz GLC auf dem Markt und das populärste SUV-Modell der Marke. Zu den Stärken des Mid-Size-Modells zählen ausgezeichnete Fahreigenschaften auf und neben der Straße, Geräumigkeit, Funktionalität und Komfort. Dazu kommen jetzt ein geschärfter Auftritt, ein neues Bedienkonzept, das Infotainmentsystem MBUX, innovative Fahrassistenzsysteme und eine neue Motorenpalette. Von den zahlreichen Aufwertungen profitiert ebenso das GLC Coupé, das die Sportlichkeit eines Coupés mit der Funktionalität eines SUV verbindet. Beide Modelle kommen im Sommer 2019 zu den europäischen Vertriebspartnern.

Das Exterieur-Design ist durch die sportliche Optik charakterisiert. Für eine starke Offroad-Ausprägung sorgen muskulös geformte Flächen und prägnante Details wie die Chrom-Elemente, die sich nun serienmäßig von der Front bis zum Heck durchziehen, die neu gestalteten Scheinwerfer sowie der stark konturierte Kühlergrill.

Das GLC Coupé kennzeichnen sein dynamisches Auftreten und seine elegante Linienführung. Wie harmonisch sich die Gestaltungselemente eines Coupés mit denen eines SUV in Einklang bringen lassen, zeigt dieses Modell durch die abfallende Dachlinie, das sich perfekt in die Silhouette einfügende Greenhouse und die Charakter-Linie in Kombination mit der auffallenden Chromleiste an der hohen Bordkante und die muskulösen Schultern.

Beide Modelle besitzen jetzt serienmäßig LED High Performance-Scheinwerfer. Deren Kontur wurde zudem deutlich verändert, sie sind jetzt kleiner und flacher. Dadurch wurde die Fackelform des Tagfahrlichts geschärft und das markentypische Licht-Signet ist noch besser erkennbar. Als Sonderausstattung sind MULTIBEAM LED Scheinwerfer erhältlich. Neu gestaltete Voll-LED-Heckleuchten sind ebenfalls serienmäßig.

Im Innenraum verbinden sich hochwertige Verarbeitung und edle Materialien wie offenporige Hölzer mit benutzerfreundlicher Bedienung. Beide Versionen des GLC besitzen serienmäßig das moderne, lernfähige Infotainmentsystem MBUX – Mercedes-Benz User Experience. Zu dessen Stärken zählen die intuitiven und vielfältigen Bedienmöglichkeiten über Berührung, Gestensteuerung (mit Hilfe des MBUX Interieur-Assistenten) und die serienmäßige optimierte Sprachbedienung („Hey Mercedes“). Die Funktion MBUX Augmented Reality für Navigation ergänzt ein Videobild der Umgebung um hilfreiche Navigationsinformationen.

Die optionale ENERGIZING Komfortsteuerung vernetzt die verschiedenen Komfortsysteme im Fahrzeug und sorgt für ein entspanntes Ankommen nach langen Fahrten. Der ENERGIZING COACH basiert auf einem intelligenten Algorithmus und empfiehlt situativ und individuell passend eines der Programme der ENERGIZING Pakete.

Die Fahrassistenzsysteme wurden deutlich erweitert. Der Aktive Abstands-Assistent DISTRONIC und der Aktive Lenk-Assistent unterstützen den Fahrer beim Abstandhalten und Lenken noch komfortabler, so wird die Geschwindigkeit in Kurven oder vor Kreuzungen automatisch angepasst. Der Aktive Lenk-Assistent hilft beim Bilden einer Rettungsgasse und beim Spurwechsel. Das Risiko möglicher Kollisionen kann durch die Abbiegefunktion des Aktiven Brems-Assistenten vermindert werden, indem automatisch gebremst werden kann, falls der Fahrer Gegenverkehr übersieht. Ebenfalls neu ist der Anhängerrangier-Assistent, der beim Rückwärtsmanövrieren unterstützt.

Neben dem serienmäßigen Fahrwerk AGILITY CONTROL steht optional das Stahlfahrwerk mit Verstelldämpfung DYNAMIC BODY CONTROL zur Wahl. Je nach Fahrsituation, Geschwindigkeit und Zustand der Fahrbahn wird die Dämpfung individuell für jedes Rad gesteuert.

Über den DYNAMIC SELECT Schalter sind unterschiedliche Kennlinien wählbar: In den beiden Set-ups „Sport“ und „Sport+“ [1] ist die Dämpfung straffer abgestimmt, der „Comfort“ -Modus sorgt für ein besonders komfortables Abrollen, „Eco“ für eine besonders sparsame Abstimmung. Je nach Fahrwerk stehen in Verbindung mit der Sonderausstattung „Offroad-Technik-Paket“ auch noch zwei Offroad-Fahrprogramme zur Verfügung: Das Programm „ Offroad“ eignet sich speziell für losen Untergrund wie Sand oder Schotter und Schnee. Für Gelände mit festem bis felsigen Untergrund oder steilen Hängen steht „Offroad+“ zur Verfügung. In diesem Programm wird mittels Traktionsregelung durch gezielten, radselektiven Bremseneingriff näherungsweise ein aktives Sperrdifferential dargestellt. Die Fahrprogramme passen ebenso die Motor-, Getriebe- und Lenkungseigenschaften an.

Für noch mehr Komfort und Einstellmöglichkeiten kann das Luftfederfahrwerk AIR BODY CONTROL gewählt werden. Es bietet in Verbindung mit dem serienmäßigen DYNAMIC SELECT zusätzlich die Möglichkeit, das Fahrzeugniveau um 15 mm zu senken oder um 15 mm zu erhöhen – in Verbindung mit dem „Offroad-Technik-Paket“ sogar um 50 mm.

Die neue Motoren-Palette: kraftvolle Effizienz

Der GLC geht mit komplett neuen Motoren an den Start. Folgende fünf Motorisierungen sind zur Markteinführung von GLC SUV und GLC Coupé verfügbar[2]:

 

  • GLC 200 4MATIC (145 kW/197 PS, 320 Nm
    (Kraftstoffverbrauch kombiniert 7,4-7,1 l/100 km, CO2-Emissionen kombiniert 169-162 g/km)
  • GLC 300 4MATIC (190 kW/258 PS, 370 Nm
    (Kraftstoffverbrauch kombiniert 7,4-7,1 l/100 km, CO2-Emissionen kombiniert 169-162 g/km)
  • GLC 200 d 4MATIC (120 kW/163 PS, 360 Nm
    (Kraftstoffverbrauch kombiniert 5,4-5,2 l/100 km, CO2-Emissionen kombiniert 144-137 g/km)
  • GLC 220 d 4MATIC (143 kW/194 PS, 400 Nm
    (Kraftstoffverbrauch kombiniert 5,4-5,2 l/100 km, CO2-Emissionen kombiniert 144-137 g/km)
  • GLC 300 d 4MATIC (180 kW/245 PS, 500 Nm
    (Kraftstoffverbrauch kombiniert 5,9-5,7 l/100 km, CO2-Emissionen kombiniert 157-151 g/km).

 

GLC und GLC Coupé erhalten die neue Vierzylinder-Motorengeneration für Benzin- und Dieselmotoren. Bei GLC 200 4MATIC und GLC 300 4MATIC ersetzt der Vierzylindermotor M 264 den Vorgängermotor M 274, der Vierzylinder-Dieselmotor OM 654 löst den Vorgängermotor OM 651 ab.

Die neue Motorengeneration hat für die CO2-Reduzierung eine große Bedeutung und ist eine konsequente Weiterentwicklung hinsichtlich der Verbrauchsreduzierung. Technologiebausteine bei den Benzinern sind vor allem die variable Ventilsteuerung CAMTRONIC, wodurch sich die Abgasanlage schneller aufheizt, der Twinscroll-Abgasturbolader und das 48-Volt-System mit riemengetriebenem Starter-Generator (EQ Boost). Das steigert die Agilität, verbessert das Komfortverhalten und senkt den Kraftstoffverbrauch deutlich, weil das System wichtige Hybridfunktionen wie „Rekuperieren“, „Boosten“ und „Segeln“ ermöglicht.

Für die effiziente Emissionsminderung sind die wichtigsten Komponenten der Abgasnachbehandlung direkt am Motor angeordnet. Unter anderem wegen des zusätzlichen Selective-Catalytic-Reduction-Katalysators (SCR) mit Ammoniak-Sperr-Kat (ASC) im Abgasstrang erreicht dieser Motor auch bei anspruchsvollen Fahrsituationen unter RDE-Bedingungen schon jetzt die Euro 6d-Norm (RDE/Real Driving Emissions Stufe 2). Diese wird erst ab dem 1. Januar 2020 für Neutypen und ein Jahr später für alle Fahrzeuge verbindlich.

Wichtige Säule der SUV-Erfolgsgeschichte

Mit dem GLK hat Mercedes-Benz 2008 das Segment der Mid-Size-SUV um einen Bestseller bereichert. Seit der Premiere der völlig neuen zweiten Generation 2015 heißt die Modellfamilie GLC, was ihre Stellung als SUV der zur C‑Klasse gehörenden Modellfamilie verdeutlicht. 2016 startete das GLC Coupé. Bislang wurden 1,5 Millionen der Mid-Size-SUV verkauft.

Aktuell ist die Marke mit dem Stern mit sieben Modellen im Segment der SUV sehr erfolgreich vertreten (GLA, GLC, GLC Coupé, GLE, GLE Coupé, GLS, G-Klasse). Die SUV bilden eine entscheidende Säule der Mercedes-Benz Produktpalette und tragen einen wesentlichen Teil zum Wachstum von Mercedes-Benz bei. Weltweit haben bisher mehr als sechs Millionen Kunden einen SUV von Mercedes-Benz gekauft.

Die neuen GLC Modelle kommen Mitte 2019 (Europa, USA) beziehungsweise im Herbst 2019 (China) zu den Händlern. Produziert wird das GLC SUV in Bremen (Deutschland), Uusikaupunki (Finnland) und Peking (China). Das GLC Coupé wird in Bremen gefertigt.

[1] Angebot Sport+ in Abhängigkeit von Fahrwerk- und Aggregatevariante

[2] Die angegebenen Werte wurden nach dem vorgeschriebenen Messverfahren ermittelt. Es handelt sich um die NEFZ-CO2-Werte i.S.v. Art. 2 Nr. 1 Durchführungsverordnung (EU) 2017/1153. Die Kraftstoffverbrauchswerte wurden auf Basis dieser Werte errechnet.

Verschärfte Anforderungen und niedrigere Grenzwerte – der Vierzylinder-Dieselmotor OM 654 ist im Hinblick auf eine weitere Verringerung von Verbrauch und Emissionen sowie geringere Betriebskosten und eine verbesserte Motorleistung konzipiert worden.

Der Diesel ist fit für die Zukunft

Umstellung auf neue Abgasnorm: Neue Mercedes-Benz Pkw erfüllen mindestens Euro 6d-TEMP-Norm

Stuttgart.  Deutlich reduzierte NOx-Emissionen sind ein Kennzeichen von Fahrzeugen, die nach der Norm Euro 6d-TEMP zertifiziert sind. Diese Vorschrift erfüllen jetzt alle bestellbaren Mercedes-Benz Pkw im Neuwagengeschäft. Mercedes-Benz hat darüber hinaus schon heuteeine ganze Reihe von Fahrzeugen auf dem Markt, die bereits die noch anspruchsvollere Euro 6d-Norm erfüllen. Diese wird schrittweise ab 1.1.2020 verbindlich.

Die Anfang des Jahrzehnts getroffene Entscheidung, eine komplett neue Motorengeneration zu entwickeln, zahlt sich aus. Die dabei umgesetzten innovativen Technologien sorgen für niedrige NOx-Emissionen. So erfüllen
mit der Umstellung auf die neue Motorengeneration alle bestellbaren Pkw von Mercedes-Benz im Neuwagengeschäft die Normen Euro 6d-TEMP bzw. Euro 6.

Die Grenzwerte für NOx – bei Euro 6d liegen diese auch bei RDE-Fahrten (RDE – Real Driving Emissions) bei 80 Milligramm pro Kilometer – in den Abgasmessungen sind sogenannte „not to exceed“ Grenzwerte, die bei jeder gültigen RDE-Fahrt eingehalten werden müssen. Das bedeutet: Ein Fahrzeug darf auch unter den ungünstigsten Kombinationen der RDE-Bedingungen den Wert nicht überschreiten – beispielsweise bei starker Beladung, einem hügeligen Geländeprofil und ungünstigen Temperatur- und Verkehrsbedingungen. Dabei gilt das Limit nicht nur für ein Neufahrzeug, sondern auch für Fahrzeuge mit Laufleistungen von über 100.000 Kilometern. Bei realen Tests auf der Straße wird der Grenzwert 80 Milligramm pro Kilometer häufig deutlich unterschritten, was unabhängige Messungen bestätigen.

„Mercedes C 300 d setzt sich an die Spitze unserer Saubermann-Hitliste“

So berichtet die Fachzeitschrift auto motor und sport in der aktuellen Ausgabe[1] nach Abgasmessungen an zwölf Testwagen unterschiedlicher Marken, dass das getestete Mercedes C 300 d T-Modell „nahezu NOx-frei“ war. Im Text werden die Messergebnisse an dem Mercedes-Benz C 300 d T-Modell (Kraftstoffverbrauch kombiniert 5,6-5,0 l/100 km, CO2‑Emissionen kombiniert 147-133 g/km)[2] präzisiert: „Er setzt sich mit gerade einmal 13 Milligramm NOx an die Spitze unserer Saubermann-Hitliste. Bis vor Kurzem schien es undenkbar, dass Diesel überhaupt solche Werte schaffen. […]

Der neue, OM 654 genannte Zweiliter-Diesel wurde jedoch konsequent auf reduzierte Emissionen getrimmt. Das NOx-Problem vieler Städte dürfte sich also lösen, sobald mehr neue Autos zugelassen werden.“[3]

Der ADAC berichtete im Februar 2019 über umfangreiche eigene Messungen[4]: „ Die NOx-Emissionen aktueller Autos liegen im realen Fahrbetrieb auf der Straße weit unter den Prüfstands-Grenzwerten.“ Besonders positiv schnitt der Mercedes-Benz C 220 d (Kraftstoffverbrauch kombiniert 4,8 l/100 km, CO2‑E missionen kombiniert 126-117 g/km)2 ab, „sein NOx-Wert lag kaum messbar zwischen 0 und einem mg/km“[5].

Solche Einzelmessungen illustrieren, dass die NOx-Herausforderung mit der neuen Motorengeneration auch bei Diesel-Fahrzeugen technisch gelöst werden kann. Die durchschnittlichen Emissionen eines Fahrzeugs über viele Tausende Kilometer Laufleistung sind in dieser Beziehung jedoch noch wesentlich aussagekräftiger: Hier erreichen Mercedes‑Benz Pkw mit der neuesten Diesel-Technologie durchschnittliche Werte von 20 bis 30 mg NOx pro Kilometer unter RDE-Bedingungen.

Der ADAC stellt zu den Stickstoff-Emissionen von Diesel-Fahrzeugen verschiedener Hersteller aktuell fest: „ Euro-6d-TEMP-Diesel stoßen durchschnittlich 76 Prozent weniger NOx aus als Euro-6b-Diesel und 85 Prozent weniger als Euro-5-Diesel. Stichproben bei Messungen auf der Straße haben gezeigt, dass die Schadstoffreduzierung bei guten Euro-6d-TEMP-Dieseln im Vergleich zu durchschnittlichen Euro-5-Dieseln sogar bei 95 bis 99 Prozent liegt.“[1]

Noch anspruchsvoller, weil mit geringeren zulässigen Messtoleranzen, ist die Norm Euro 6d. Sie ist für Neutypen erst ab 1.1.2020 vorgeschrieben und für andere Fahrzeuge ein Jahr später. Mercedes-Benz hat 2016 eine Motorenoffensive gestartet, zu der völlig neu konzipierte Vierzylinder-Diesel (OM 654 und OM 654q) sowie Sechszylinder-Diesel (OM 656) gehören. Auf dieser Grundlage, die mit Investitionen von rund drei Milliarden Euro verbunden ist, erfüllen bereits heute eine ganze Reihe von Mercedes-Benz Dieselmodellen die Norm Euro 6d – von der A-Klasse bis zum GLE (aktuelle Liste sowie Hintergründe zu den Abgasnormen auf den nächsten Seiten).

Die Hintergründe

  1. Nicht mehr nur im Labor, sondern auch auf der Straße findet eine Abgasmessung statt.

    „Entscheidend is auf‘m Platz“ lautet ein Fußballerspruch. Bei der Messung von Emissionen gilt das für die Straße. Deshalb wird nach der Norm Euro 6d-TEMP bzw. der noch weiter greifenden Norm Euro 6d die Labormessung nach WLTP durch den sogenannten RDE-Test (Real Driving Emissions) ergänzt. Hier werden Schadstoffemissionen (u. a. Stickoxide und Partikel) bei Fahrzeugen direkt auf der Straße gemessen und die Einhaltung von Grenzwerten mit Konformitätsfaktoren überprüft.
    Wie aufwendig diese Messungen sind, zeigt die untenstehende Grafik. Weitere Details stehen in diesem Pressemappen-Kapitel auf der Media-Website.

    • Hoch- und Niederdruck-Abgasrückführung einschließlich Kühlung,
    • ein Dieseloxidationskatalysator (DOC) zur Verminderung der Emission von Kohlenmonoxid (CO) und unverbrannten Kohlenwasserstoffen (HC),
    • ein Partikelfilter zur Abscheidung von Rußpartikeln mit kombinierter SCR-Katalysatorfunktion (sDPF),
    • ein SCR-Katalysator (selektive katalytische Reduktion) zur Reduktion von Stickoxiden. Dazu wird dem Abgas vor dem sDPF Ammoniak in Form des Trägermittels AdBlue® zugemischt und aufbereitet,Mercedes-Benz vermeidet nicht nur Entstehung von Rohemissionen, sondern reinigt auch sehr aufwändig nach.
      Beispiel OM 654q: Dank weiter entwickelter Abgasnachbehandlung erfüllt der kraftvolle Vierzylinder aus der modernen Motorenfamilie OM 654 bereits heute die erst ab 2020 verbindliche RDE-Norm (Real Driving Emissions) der Stufe 2 und ist nach Euro 6d zertifiziert.Durch die motornahe isolierte Anordnung hat die Abgasnachbehandlung einen geringen Wärmeverlust und in den allermeisten Betriebssituationen sehr günstige Arbeitsbedingungen. Zu den weiteren Maßnahmen zählen:

ein zusätzlicher Unterboden-Katalysator (SCR) mit Ammoniak-Sperrkatalysator-Beschichtung (ASC).

Die Abgasnachbehandlung am Beispiel des Dieselmotors OM 654q

Der so genannte NOx-Emissionsdemonstrator aus der Diesel-Pkw-Entwicklung von Mercedes-Benz soll zeigen, wie effizient die Abgasreinigung arbeitet. Das Fahrzeug entspricht bezüglich Motor- und Abgasnachbehandlungssystem sowie Steuergerätesoftware 100 Prozent dem Serienstand. Durch zusätzliche Sensorik und Visualisierungsmöglichkeiten soll die Emissionsperformance auf der Straße in einer Vielzahl von Fahrsituationen „erfahrbar“ werden.

Hier beispielhaft sechs unterschiedliche Fahrten in einem Mercedes-Benz A 220 d (Kraftstoffverbrauch kombiniert 4,5-4,3 l/100 km; CO2-Emissionen kombiniert 118-114 g/km)[2] :

3. Da die Grenzwerte unter allen möglichen Kombinationen der Randbedingungen erfüllt werden müssen, liegen die Emissionen im realen Kundenbetrieb im Regelfall unter den vorgeschriebenen Grenzwerten.

Das Einhalten der Grenzwerte muss in aufwändigen Zertifizierungsmessungen im Labor und auch auf der Straße für jeden Fahrzeugtypen nachgewiesen werden. Dazu werden die Fahrzeuge mit portabler Emissionsmesstechnik (PEMS, engl.: Portable Emission Measurement System) ausgestattet. Der genaue Ablauf ist hier beschrieben und lässt sich im Video verfolgen.

4. Zahlreiche Fahrzeuge von Mercedes-Benz erfüllen bereits die Euro 6d-Norm:

Modell Kraftstoffverbrauch kombiniert (l/100
km)
[2]
CO2-Emissionen kombiniert (g/km)[2]
A 200 d 4,3-4,0 113-107
A 220 d 4,5-4,3 118-114
B 200 d 4,5-4,2 119-112
B 220 d 4,5-4,4 119-116
CLA 200 d Coupé 4,4-4,1 115-109
CLA 220 d Coupé 4,4-4,2 117-110
CLA 200 d Shooting Brake 4,5-4,2 118-111
CLA 220 d Shooting Brake 4,5-4,4 119-115
GLC 200 d 4MATIC 5,4-5,2 144-137
GLC 220 d 4MATIC 5,4-5,2 144-137
GLC 300 d 4MATIC 5,9-5,7 157-151
GLC 200 d 4MATIC Coupé 5,5-5,2 145-137
GLC 220 d 4MATIC Coupé 5,5-5,2 145-137
GLC 300 d 4MATIC Coupé 6,0-5,8 159-152
GLE 350 d 4MATIC 7,5-7,0 198-184
GLE 400 d 4MATIC 7,5-6,9 199-184
GLS 350 d 4MATIC 7,9-7,6 208-200
GLS 400 d 4MATIC 7,9-7,6 208-201


[1] Veröffentlichung des ADAC vom 23.4.2019; https://www.adac.de/rund-ums-fahrzeug/abgas-diesel-fahrverbote/abgasnorm/euro-6d-temp/

[2] Die angegebenen Werte sind die ermittelten „NEFZ-CO2-Werte“ i.S.v. Art. 2 Nr. 1 Durchführungsverordnung (EU) 2017/1153. Die Kraftstoffverbrauchswerte wurden auf Basis dieser Werte errechnet. Als Bemessungsgrundlage für die Kraftfahrzeugsteuer kann ein höherer Wert maßgeblich sein.

[3] auto, motor und sport, Heft 13, 6. Juni 2019

[4] https://www.adac.de/rund-ums-fahrzeug/abgas-diesel-fahrverbote/abgasnorm/rde-messungen-cf-faktor/?redirectId=quer.rde messung

[5] https://www.auto-motor-und-sport.de/verkehr/adac-ecotest-euro-6-diesel-sauberer-als-vorgeschrieben/

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